Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Zukunftsseminar in Heyrothsberge
Das sind die Seiten der Mitgliederzeitschrift Lauffeuer der Deutschen Jugendfeuerwehr.
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springen„Wer die Feuerwehr in seiner Stadt beziehungsweise seiner Gemeinde aufrecht erhalten will, muss auch in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sein." Diese Worte des Innenministers Holger Hövelmann bildeten den Einstieg in das Zukunftsseminar im Saal der Brand- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge. Hövelmann erklärte, dass die Kinderfeuerwehren die „zukünftige Sicherheitsarchitektur" des Landes im Bereich des Brandschutzes bilden. Siegfried Hutsch, Grundsatzreferent für Jugendhilfe referierte über die Bedeutung der frühkindlichen Bildung, vor allem im außerschulischen Bereich. Im Anschluss wurde den Anwesenden der aktuelle Bericht über die laufende Arbeit aus dem Fachbereich Kinderfeuerwehr vorgestellt. Unter anderem wurde verdeutlicht, welche starke Mitgliederentwicklung sich bei den Kinderfeuerwehren im Land ergeben hat. Diesem Bericht der Fachbereichsleiterin Christina Spiegel folgte anschließend die Arbeit in fünf Workshops rund um das Thema Kinderfeuerwehr. So konnten die Teilnehmer unter der Leitung von zwei Referenten des Malteser Hilfsdienstes Halle zum einen ihre Kenntnisse zum Thema „Erste Hilfe" bei Kleinkindern auffrischen und zum anderen etwas über die verschiedenen, möglichen Situationen bei der Arbeit in und mit der Gruppe in einer Kinderfeuerwehr in Erfahrung bringen. Weiterhin wurde ein Lehrgang zur neuen Handreichung für Kinderfeuerwehren angeboten, dessen Schwerpunkt auf der Handhabung sowie künftige Weiterentwicklung des Arbeitsmaterials lag. Besonders großen Zuspruch fand der Workshop in Zusammenarbeit mit der FUK Mitte, in dem sich die Teilnehmer über die momentanen Richtlinien der Feuerwehrunfallkasse im Kinderfeuerwehrbereich austauschten und gemeinsam über neue Wege in der Nachwuchsarbeit mit unseren „Kleinsten" beratschlagen konnten. In dem fünften Arbeitskreis wurde die Schaffung eines einheitlichen Wettbewerbes für die Kinderfeuerwehren in Sachsen-Anhalt diskutiert. Dabei ging es sowohl um die inhaltliche Ausrichtung dieses Wettbewerbes, als auch um die organisatorische Umsetzbarkeit sowie die Verantwortlichkeiten bei einem solchen Wettbewerb, bei dem die Mini-Feuerwehrleute am Ende eine Auszeichnung als Belohnung für ihre Anstrengungen erhalten sollen. Die Ergebnisse aller Workshops wurden abschließend vor dem gesamten Podium durch die Referenten ausgewertet und einstimmig als erfolgreich und zukunftsorientiert angesehen.
Robert Oleynicki


