Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Jugendfeuerwehr Nusplingen auf großer Fahrt
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Lauffeuer,Magazin,Zeitschrift,Deutsche Jugendfeuerwehr, Feuerwehr, Jugendarbeit, Kinder
Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenDie Jugendfeuerwehr Nusplingen tauschte den festen Boden der Schwäbischen Alb mit den schwankenden Planken eines Segelschiffes in Holland. Anlass dafür war das 15. Jubiläum der Jugendfeuerwehr. Nach zehnstündiger Fahrt kam die Gruppe in Harlingen an der Nordsee an. Noch am Abend wurde das Segelschiff bezogen. Die „Spes Mea" sollte nun für die neun Jugendlichen und vier Betreuer zur Heimat werden. Die „Spes Mea" wurde 1902 gebaut, sie diente als Küstenfrachter und es wurden Fahrten nach England, Dänemark, Norwegen und Deutschland unternommen. Transportiert wurden Viehfutter, Salz, Holz und Kohlen. Später wurde die „Spes Mea" als Binnenschiff und Wohnschiff benutzt. 1989 wurde das Schiff verkauft und
restauriert. Heute wird das Segelschiff zum Personentransport genutzt. Die Mannschaft lernte schnell, die Segel zu setzen. Der Maat des Schiffes, Ted, brachte den Jugendlichen alles bei, was die Gruppe ganz schön forderte. Zum Wenden etwa mussten Seile gelöst und andere gespannt werden. Das Schwert musste auf der einen Seite abgelassen und auf der anderen Seite hochgekurbelt werden. Nach all dieser Arbeit versuchten einige Jugendliche, Fische zu fangen, was aber nicht gelang. Nach einer Nacht im Hafen wurde der nächste Tag zu einem Höhepunkt der Fahrt: Kapitän Derk-Jan machte den Vorschlag, dass man das Schiff beabsichtigt auf einer Sandbank trockenfallen könnte. Dieser Vorschlag wurde angenommen und alle waren gespannt. Vor der Insel Terschelling wurde der Anker herabgelassen. Bald hörte das gleichmäßige Schaukeln des Schiffes auf. Als erstes
wurde der Anker sichtbar, kurze Zeit später konnte der Meeresboden gesichtet werden. Dann war klar, alle Mann von Bord, trockenen Fußes konnte die Umgebung des Schiffes und der Rumpf erkundet werden. Manche Tiere wurden im Wattenmeer gesichtet, Krebse, Würmer und im gebührenden Abstand konnten Robben beobachtet werden. Danach war es wieder Zeit, mit dem Schiff in den Hafen von Terschelling zurückzufahren. Viele weitere tolle Erlebnisse machten die Fahrt zu einer wunderschönen Unternehmung für die Jugendlichen.
Ludwig Kleiner



