Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Erste Brandschutzerziehung und die Kampagne: „Pia rettet Fridulin“ an der Grundschule Hohwacht
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenDie Kinder der ersten und zweiten Klasse in der Grundschule Hohwacht bekamen eine Sonderausgabe des Pixi-Büchleins "Pia rettet Fridulin" überreicht. Damit verbunden hatte der Brandschutzerzieher und Jugendwart der Jugendabteilung in der Freiwilligen Feuerwehr Hohwacht-Neudorf, der Löschmeister Thorolf Wellmer, für die Jugendwehr Hohwacht geworben. Das Büchlein wirbt durch die erzählte und gemalte Geschichte für die Installation von Rauchwarnmeldern in Privatwohnungen: Das kleine Mädchen Pia beobachtet in der Geschichte vom Spielplatz den Einsatz der Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand. Aufgeregt und ängstlich berichtet sie zu Hause ihren Eltern davon. Als der Vater von Rauchwarnmeldern spricht, möchte Pia unbedingt auch welche haben. Nach dem Kauf bringt sie der Vater in der Wohnung an. Das Thema hat Pia so stark beeindruckt, daß sie mit ihrem Freund selbst gebastelte Rauchwarnmelder in der Puppenstube einbaut. Eines Tages verlässt die Mutter mit den Kindern das Wohnzimmer, ohne eine brennende Kerze zu löschen. Und dann plötzlich schlägt der Rauchmelder Alarm: Die Kerze hat nämlich die Tischdecke in Brand gesetzt. Durch den Alarm des Melders gelingt es der Mutter, mit Hilfe eines feuchten Handtuchs das Feuer gerade noch rechtzeitig zu löschen und damit auch Pias Teddybären Fridulin zu retten, der dort neben der Kerze lag. Das Fazit der Mutter lautet sodann: „Ich habe einen Fehler gemacht. Brennende Kerzen müssen immer gelöscht werden, bevor man den Raum verlässt." Vor allen Dingen erscheint das Buch aus Sicht der Brandschutzerzieher im Kreis Plön hervorragend dafür geeignet zu sein, um Kinder und Eltern in ein Gespräch über die Notwendigkeit von Rauchwarnmeldern zu bringen. Das kleine Buch sei deshalb für die frühe Brandschutzerziehung ein wichtiger und willkommener Bestandteil, sagte Kamerad Wellmer im Gespräch mit der Schulleiterin und Rektorin Helga Schultz. „Wir hoffen damit auf eine weitere und auch eine zusätzliche Unterstützung und Akzeptanz in der örtlichen Bevölkerung für die inzwischen ja gesetzliche Pflicht, seit Anfang des Jahres 2011 Rauchwarnmelder auch in den privaten Wohnhäusern einzubauen. Um die Akzeptanz zu erhöhen, ist es sehr wichtig, daß man frühzeitig über die Gefahren von Bränden und deren Vorbeugung aufklärt" Durch Brände verunglückten nach wie vor in Deutschland jeden Monat 40 Menschen tödlich. Die meisten sterben dabei an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer würden nachts im Schlaf überrascht. Nachts schläft nämlich auch unsere Nase, aber unsere Ohren hören trotzdem. Wenn dann Rauch durch einen Brand entstehen sollte, n weckt uns der Rauchmelder mit seinem lauten Piepen auf und wir können uns noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das konnten die Hohwachter Grundschüler anhand eines mitgebrachten Rauchmelders, den Herr Wellmer beispielsweise auslöste, selbst anhören. Zusätzlich erarbeitete er mit den Kindern im Wechselspiel auch das Absetzen eines Notrufes mit Hilfe der Notruf-Nummer 112 im praktischen Beispiel mit Unterstützung durch mitgebrachte Formblätter. Insbesondere wurden den Kindern die wichtigen W-Fragen klargemacht.
Thorolf Wellmer


