Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Mit dem Schlauchboot kniffelige Aufgaben gelöst
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenSieger der Schlauchbootwettfahrt 2011 auf der Else wurde die Jugendfeuerwehr Kirchlengern. Die Gruppe konnte damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Die Löschgruppe Bünde-Ahle (Kreis Herford) hatte das Paddelevent in diesem Jahr zum 31. Mal organisiert. Ingesamt waren 65 Mannschaften - darunter auch Teilnehmer aus Sachsen - in den Kategorien Jugendfeuerwehr, Aktive und Vereine an den Start gegangen. Beim Spektakel auf der Else ging mit der Jugendfeuerwehr Kirchlengern auch die Gewinnermannschaft aus dem Jahr 2010 an den Start. Mit kräftigen Paddelschlägen setzten Sarah Ottensmeier und ihre acht Mitstreiter das Schlauchboot „Else 1" in Bewegung. Eine Hupe ertönte und löste die Zeitnahme aus. Den Zuschauern an der Strecke wurde schnell klar: Die Gruppe aus Kirchlengern hatte sich zum Ziel gesetzt, ihren Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Allerdings mussten die Jungfeuerwehrleute im Verlaufe des Wertungslaufs nicht nur viel Muskelkraft einsetzen, um das Gummiboot sicher durch den Parcours zu manövrieren, sondern weitere kniffelige Aufgaben an der Strecke lösen. An der ersten Station waren zunächst mit dem Mastwurf, doppelten Ankerstich und Zimmermannsschlag drei Knoten vorzuführen. Danach erhielten die Teilnehmer eine „Lehrstunde" zur neuen Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Dazu musste ein Kanister aufgenommen und dann 50 Meter weiter vor dem „Glücksrad" rückwärts „eingeparkt" werden. Auf der rotierenden Scheibe waren allerdings keine Glückszahlen, sondern die neuen Piktogramme für ätzende, entzündbare oder explosive Stoffe mit den entsprechenden Signalwörtern angebracht. Nach der „Gefahrenanalyse" hatten die Jugendlichen die Slalomstrecke zu durchfahren. Zum Schluss ging es mit schnellen Paddelschlägen zu einem Schwimmponton. Dort mussten die Jugendfeuerwehrler das Gummiboot verlassen und mit der Kübelspritze einen Eimer füllen. Schließlich öffnete sich eine Schranke, sodass der letzte Streckenabschnitt in Richtung Start-Ziellinie in Angriff genommen werden konnte. Auf dem „Festland" waren dann noch fünf Teelichter mit einer Blumenspritze in einem Wasserbecken zu versenken. Dafür wurden weitere Zusatzpunkte notiert. Die Zeit bis zur Siegerehrung verging „wie im Fluge". Dafür sorgten die kleinen Attraktionen hinter dem Elsedeich, wie die Kletterwand und „Wackelleiter", die beide viel Geschicklichkeit und Körperbeherrschung erforderten. Am Abend stand schließlich das Ergebnis des Jugendfeuerwehrwettbewerbs fest. Der Feuerwehrnachwuchs aus Kirchlengern hatte den Wettbewerb für sich entschieden. Die Jugendfeuerwehren Bünde und Bielefeld-Ost landeten auf Platz 2 und 3.
Jens Vogelsang



