Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall
Das sind die Seiten der Mitgliederzeitschrift Lauffeuer der Deutschen Jugendfeuerwehr.
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springen„Alarm, Alarm! Person in Notlage. Ein Bauarbeiter zwischen Betonplatten eingeklemmt." So lautete das erste Alarmstichwort während der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Abbenrode. Nach dem Aufbau des Feuerwehrquartiers mussten die Jugendfeuerwehrmitglieder unter Leitung von Jugendfeuerwehrwart Jens Meißner auch gleich zu ihrem ersten Einsatz ausrücken. Bei Bauarbeiten wurde ein Mann zwischen Betonplatten eingeklemmt und konnte sich nicht allein aus seiner misslichen Lage befreien. Mittels eines Lufthebesatzes gelang es recht zügig, den verletzten Mann zu retten und an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst zu übergeben. Zurück in der Feuerwache erlebten die Jungen und Mädchen den Tagesablauf wie bei einer „richtigen" Feuerwehr - Fahrzeuge und Ausrüstung pflegen, Einsatzbereitschaft wiederherstellen, Essen zubereiten... Gegen Abend ein erneuter Notruf: In einem nahegelegenen Garten stand ein kleines Gartenhäuschen in Flammen. Mit einem gezielten Löschangriff wurde das Feuer schnell gelöscht, verletzt wurde niemand. Als in der Feuerwache endlich Ruhe eingekehrt war und alle in ihren Feldbetten lagen, ertönte die Sirene ein weiteres Mal. Während einer Nachtwanderung stellten die Kinder ihr Können beim Aufbauen eines sogenannten Tannenbaums, dem Kuppeln von Saugleitungen sowie dem Anlegen von verschiedenen Knoten und Leinenverbindungen unter Beweis. Nachdem auch diese Aufgaben absolviert waren, kehrte nun wirklich Nachtruhe ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück am darauffolgenden Tag stand ein weiterer Höhepunkt auf der Tagesordnung. Die Kinder legten erfolgreich die Jugendflamme 1 bzw. 2 ab und erhielten dafür eine entsprechende Auszeichnung. Zum Abschluss der 24-Stunden-Übung ging erneut ein Alarm in der Feuerwache ein. In Zimmermanns Mühle verletzte sich im zweiten Obergeschoss eine Frau schwer. Aufgrund einer schmalen und baufälligen Treppe war eine Rettung über das Treppenhaus unmöglich. Nachdem die Wunden der Verletzten vorbildlich versorgt und Grundkenntnisse der ersten Hilfe aufgefrischt wurden, wurde sie auf einer Krankentrage mittels Leiterhebel aus dem zweiten Obergeschoss herabgelassen und war gerettet.
Sandra Albrecht



