Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Radiomoderatoren besuchen die Jugendfeuerwehr

Andre Joosten und Matze Dröge vom Lokalradio Lippewelle Hamm hatten sich im Sommer zum Ziel gesetzt, Vereine und Gruppen aus Hamm vorzustellen. Damit jedoch nicht genug: Sie verbanden jeden Besuch mit einem kleinen Wettbewerb. Grundlage waren immer Wettbewerbe, die unmittelbar etwas mit der Gruppe zu tun hatten. Zu den vielen Gruppen, die in eigens produzierten Radiosendungen vorgestellt wurden, zählte auch die Jugendfeuerwehr Rhynern. Für den Kontakt mit dem Radiosender hatten Bastian Hötermann und Jugendfeuerwehrwart Tobias Rüter gesorgt. In Zusammenarbeit mit dem Jugendvorstand wurden zuvor die einzelnen Spiele für den Besuch ausgesucht. „Mit derartigen Spielen können wir auch gleich die Arbeit in den Gruppen vorstellen", fasste Reporter Andre Joosten zusammen und freute sich, bei den Jugendlichen in Rhynern zu Gast zu sein. Schlauchkegeln war der erste Wettbewerb für die beiden Moderatoren. Mittels Schlauch mussten Straßenkegel umgestoßen werden. Einzige Schwierigkeit war nur, dass die beiden Moderatoren noch nie einen Schlauch in der Hand hatten. Am Ende siegte Dröge, der es geschafft hatte, drei Kegel zu bewegen. Beim zweiten Spiel mussten die Beiden Geräte der Feuerwehr beschreiben. Insgesamt mussten neun Geräte beschrieben werden. Besonders einfach schien es für die Beiden, die einzelnen Schlaucharten der Feuerwehr richtig einzuordnen. Dröge brachte es auf sieben und Joosten auf fünf richtige Geräte. Beim anschließenden Lauf in Schutzausrüstung lag Joosten zwar am Ende knapp vor Dröge, musste sich aber dennoch geschlagen geben, da er unterwegs seinen Sicherheitsgurt verloren hatte. Auch das Schätzspiel rund um die Feuerwehr Hamm über Ausstattung und Einsatzzahlen gewann Dröge klar vor Joosten. Beim letzten Spiel lief Joosten dann doch zur Hochform auf. In Schutzausrüstung mussten die Moderatoren in einem Raum, der mit Disconebel verqualmt war, eine Übungspuppe suchen. In völliger Dunkelheit schaffte es Joosten, die Puppe schneller ins Freie zu bringen. „Jetzt kann ich einschätzen, was Einsatzkräfte im Ernstfall erwartet", so Joosten. Glücklicher Gewinner war diesmal Dröge.
Friedrich Kulke

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