Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Großübung forderte Jugendfeuerwehr Kiel
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenEinmal im Jahr treffen sich die Jugendfeuerwehrleute aus Kiel zu einer Großübung. In realistischen Szenarien zeigen sie, was sie können. Dabei wird eines schnell klar: Je mehr sie sich anstrengen müssen, desto besser finden sie die Übung. Als der Jugendgruppenleiter Benjamin Reimers (15) aus der Jugendfeuerwehr Wellsee im Feuerwehrauto über den Flugplatz fährt, sieht er Rauch aufsteigen. Er hat von der Übungsleitung die Nachricht bekommen, dass auf dem Flughafen Holtenau ein Hubschrauber abgestürzt sein soll und dabei einen Hangar stark beschädigt hat. Mehrere Menschen sind vermisst, alles Weitere ist unklar. Er steigt aus den roten Wagen und bekommt die Anweisung, mit seiner Gruppe nach den Vermissten zu suchen. Ab jetzt muss er mit den anderen Jugendfeuerwehren aus Kiel und den Gästen aus Dänischenhagen und Altenholz zusammenarbeiten und entscheiden, wie er seine eigene Gruppe sinnvoll einsetzt. "Das ist schon anspruchsvoll", sagt Reimers, "doch gerade das macht Spaß. Selbst Entscheidungen zu treffen, das gefällt mir besonders." Nicht Jeder kommt dabei auf seine Kosten. 100 Kinder und Jugendliche einen ganzen Vormittag sinnvoll mit Aufgaben zu beschäftigten, ist schwer. Im Gegensatz zu einem echten Feuer, das sich ständig vergrößern kann, ist der Rahmen bei einer Übung klar abgesteckt. Es gibt Theaternebel und eine begrenzte Zahl von Kindern, die Verletzte spielen. "Trotzdem ist das ganz anders als so ein normaler Dienst im Ort. Größer und realistischer", sagt Reimers. Bei aller Professionalität, die der Nachwuchs schon hat: Ohne die Ausbilder geht es nicht. Sie stehen ihnen zur Seite, wenn die Jugendlichen nicht weiter wissen. Doch das passiert diesmal selten. "Die Kinder sind wirklich fit, vor allem in Erster Hilfe. Das hat perfekt geklappt", bemerkt Ausbilder Jörn Helbig aus der Freiwilligen Feuerwehr Suchsdorf. Auch der Rest läuft nahezu perfekt und am Ende hat Bennjamin Reimers mit seiner Gruppe seinen Teil der Aufgabe erledigt.
Christin Pries



