Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren Eltville und Hattenheim
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenZu einer Herbstabschlussübung kamen rund 20 Jugendliche der Eltviller und Hattenheimer Jugendfeuerwehren auf dem Gelände des Weingutes Bausch in der Hattenheimer Waldbachstraße zusammen. Für die jungen Floriansjünger im Alter zwischen zehn und 16 Jahren hatten sich die Betreuer eine ganz besondere Übungslage ausgedacht. Durch Schweißarbeiten war in einer Lagerhalle des Weinguts Kopp versehentlich ein Brand ausgelöst worden, den es nun schnellstmöglich zu löschen galt. Doch damit nicht genug. Wie die Jugendwarte Daniel Sladitschek und Denis Rosenthal den heraneilenden Nachwuchskräften mitteilten, werde sogar noch eine Person in der verqualmten Halle vermisst. Der erste Trupp nahm routiniert die Suche nach dem Vermissten auf. Bereits nach wenigen Augenblicken konnte dieser leicht benommen, aber unverletzt an die frische Luft gebracht werden. Für die folgenden Löscharbeiten hatten die Ausbilder eine weitere Lageeinspielung vorbereitet: Ein Feuerwehrmann erlitt einen simulierten Schwächeanfall. Nun musste ein Rettungstrupp sofort reagieren und den Kameraden schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich retten, damit ihm durch den Rettungsdienst geholfen werden konnte. Auch diese Aufgabe leisteten die Jugendlichen unter Aufsicht des Eltviller Stadtbrandinspektors Hans-Peter Korn vorbildlich. Trotz der anstrengenden und stressigen Übung waren alle 19 Jugendfeuerwehrleute, der jüngste von ihnen - Timber Bloching - war erst wenige Tage zuvor zehn Jahre alt geworden, mit ihren Leistungen sehr zufrieden. Auch die insgesamt 13 Betreuer rund um die beiden Jugendwarte waren von der Einsatzbereitschaft und dem Engagement ihrer Schützlinge begeistert. „Bei diesem Nachwuchs können wir auch in Zukunft nachts wirklich ruhig schlafen", ist der stellvertretende Hattenheimer Wehrführer Marc Mesenhold überzeugt. „Nur mit einer breiten Unterstützung durch die Öffentlichkeit kann vor Ort eine so erfolgreiche Jugendarbeit sichergestellt werden", so der Eltviller Jugendfeuerwehrwart Daniel Sladitschek abschließend.
Ralf Bachmann

