Lauffeuer // Mein Lauffeuer > 24-Stunden-Dienst im Jugendfeuerwehrhaus
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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenAm vergangenen Wochenende hieß es für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Nienburg/Weser antreten zum 24-Stunden-Dienst im Feuerwehrhaus. 15 Mitglieder sind dem Aufruf von Jugendfeuerwehrwartin Laura Haase gefolgt.
Dienstbeginn war am Samstag um 10 Uhr. Die erste Aufgabe bestand darin die Schlafstätten im Unterrichtsraum einzurichten. Danach wurden die Dienste eingeteilt. 2 Mitglieder hatten die Zentrale zu besetzen, um eingehende „Notrufe" in Empfang zu nehmen. Der Rest der Teilnehmer wurde auf dem Übungshof mit der Eigensicherung im fließenden Verkehr vertraut gemacht.
Um 11 Uhr ging dann in der Zentrale der erste Notruf ein: „Unterstützung der Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg bei einem Waldbrand". Mit 3 Fahrzeugen unterstützte die Nienburger Kameradinnen und Kameraden die Mitglieder der Werkfeuerwehr. Es mussten viele Meter Schläuche verlegt und eine Schlauchüberführung aufgebaut werden bis endlich mit einem Wasserwerfer und 2 Strahlrohren der Waldbrand bekämpft werden konnte. Nach getaner Arbeit wurden dann im Feuerwehrhaus Nienburg Hotdogs zum Mittag gereicht. Nach einer Mittagspause stand Kartenkunde auf dem Dienstplan der kurz vor dem Ende durch einen Einsatz unterbrochen wurde. Bei der ArdaghGroup galt es ein Feuer im Palettenlager zu bekämpfen und eine verletzte Person unter „Atemschutz" zu retten.
20:30 Uhr. Erneuter Alarm. Eine Person ist bei Arbeiten an einem Schacht in diesen gefallen und kann sich nicht mehr selber befreien. Alle Teilnehmer hatten nun die Aufgabe den Verunfallten aus dem Schacht zu retten. Hierzu bedienten sie sich dem Schachtrettungssystems und lösten die Aufgabe hervorragend. Wieder im Feuerwehrhaus angekommen stand nur noch eines auf dem heutigen Dienstplan: Kameradschaft. Hier schauten die Angehörigen der Jugendfeuerwehr zusammen einen Film an bevor es in die Betten ging.
Mitten in der Nacht, so gegen 00:45 Uhr wurden alle Teilnehmer über den digitalen Meldeempfänger aus dem Schlaf gerissen. „Dachstuhlbrand Langendamm" war die Meldung. Schnell wurden die Fahrzeuge besetzt und zum Standortübungsplatz der Bundeswehr gefahren. Dort hatten aktive Kameraden einen Dachstuhlbrand bei den Übungshäusern vorbereitet. Mit staunenden Augen und viel Initiative rückte dann die alarmierte Jugendfeuerwehr dem Feuer zu leibe. Nach getaner Arbeit vielen die Jugendlichen erschöpft aber auch überaus glücklich in Ihre Betten und konnten bis zum Frühstück schlafen. Die verbleibende Zeit zwischen Frühstück und Dienstende wurde dann mit den Vorbereitungen für die Jugendflamme verbracht.
Beim Abschlussgespräch am Sonntag dankte Laura Haase ihrem Betreuerteam sowie den Helfern aus den aktiven Reihen für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt aber den Werkfeuerwehren Industriepark Nienburg und der ArdaghGroup, die zwei Einsatzszenarien ermöglicht haben.
Als um 10 Uhr die Jugendlichen von ihren Eltern abgeholt wurden überschlugen sich die Erzählungen, so dass man voller Stolz sagen kann, dass diese Maßnahme bei den Jugendfeuerwehrmitgliedern ein Erfolg war.
Marc Henkel



