Lauffeuer // Mein Lauffeuer > 24-Stunden-Dienst der JF Eltville

Mit großem Fleiß und viel Energie nahmen 13 Mädchen und Jungen der Eltviller Jugendfeuerwehr an einer sogenannten „24 -Stundenübung" im Eltviller Stadtgebiet teil. Jugendfeuerwehrwart Daniel Sladitschek und sein 9-köpfiges Betreuerteam hatten sich für diesen Tag im Zeichen der Feuerwehr einiges einfallen lassen. Bereits kurz nach dem Eintreffen in der Stützpunktfeuerwache erwartete die Teilnehmer der erste „Einsatz": eine Brandbekämpfung in einer Fleischerei in der Adelheidstraße. Per Funk wurde eine vermisste Person in dem verrauchten Gebäude gemeldet. Vor Ort angekommen, galt es den Vermissten in Form einer Übungspuppe möglichst schnell zu befreien. Unter genauer Anleitung der Betreuer konnte der Feuerwehrnachwuchs mit einem C-Rohr den Brand erfolgreich bekämpfen, die vermisste Person retten und das Gebäude mit einem wasserbetriebenen Lüfter entrauchen. Als nächste Steigerung folgte eine Alarmierung zu einem großen W iesenbrand am Eltviller Schützenhaus. Neben dem Einsatz von drei C-Rohren musste nun auch ein sogenanntes Wenderohr an der Drehleiter in Stellung gebracht und betrieben werden. „Gerade eine Übung mit Fahrt im Drehleiterkorb ist für unsere Jungs und Mädels natürlich ein Highlight", so der stellvertretende Jugendwart Florian Fleschner. Nur wenige Minuten später wurde ein Garagenbrand mit vermisster Person in der H. -J. Müller-Straße gemeldet. W ie ihre großen Vorbilder der Einsatzabteilung nahmen die jungen Floriansjünger die Arbeit auf. Neben dem Aufbau der Wasserversorgung galt es zudem, den eingeschlossenen Arbeiter unter dem simulierten Einsatz von Atemschutzgeräten zu befreien. Hierzu hatten die Jugendlichen schnell das richtige Gerät zur Stelle. Auch die vermisste Person konnte in Gestalt der schon bekannten Übungspuppe unverletzt gerettet werden. Der Nachmittag war dann von Hilfeeinsatzübungen geprägt. Neben der Beseitigung einer Ölspur in der Kiedricher Straße infolge eines Hydraulikschadens an einem Bagger musste gegen frühen Abend ein verletzter Greifvogel in einem Baum am Schwimmbad gerettet werden. „Auch das sind alltägliche Einsätze der Aktiven. Das soll auch unser Nachwuchs früh in der Praxis kennenlernen", so der Jugendwart Daniel Sladitschek. In der nachfolgenden eingespielten Übungssitua tion hatten die Jungen und Mädchen allerdings wieder eine spektakuläre Aufgabe: ein Brand eines Schiffsmotors auf dem Rhein. Dessen giftige Dämpfe und Rauch mussten die Mädchen und Jungen mit einem aufzubauenden Ringmonitor und einem Wasserwerfer niederdrücken. Den krönenden Abschluss bildete dann wieder eine Übung am Trimm -Dich-Pfad bei Dunkelheit. Gemeldet worden waren zwei vermisste Trimm -Dich-Pfad-Läufer. Vor Ort angekommen wurde ein Läufer mit gebrochenem Bein und unter Schock angesprochen. Von ihm erfuhren die Jugendlichen Einsatzkräfte, dass unweit entfernt der zweite Läufer einen Abgrund in ein Bachtal abgestürzt sei. Diesen galt es nun mit zwei Steckleitern und einer sogenannten Schleifkorbtrage aus seiner misslichen Lage zu befreien. Auch mit der Lösung dieser Aufgabe waren die Betreuer rundherum zufrieden. „Wir haben wirklich eine starke junge Truppe", zeigt sich Jugendwart Daniel Sladitschek von seinen Schützlingen begeistert. Der Abend wurde dann mit einem Film in der Stützpunktfeuerwache verbracht. (Daniel Sladitschek)

 

 
 
 
 
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