Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Projekt Kriegsgräberfriedhof in Eger
Das sind die Seiten der Mitgliederzeitschrift Lauffeuer der Deutschen Jugendfeuerwehr.
Lauffeuer,Magazin,Zeitschrift,Deutsche Jugendfeuerwehr, Feuerwehr, Jugendarbeit, Kinder
Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenAuf Initiative des Bezirks-Jugendfeuerwehrwartes Heinrich Scharf aus Amberg nahmen sechs Feuerwehranwärter der Feuerwehren Seubersdorf, Ensdorf und Tirschenreuth am Projekt „Kriegsgräberfriedhof Eger CZ" teil. Diese Jugendveranstaltung war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Jugendfeuerwehr Oberpfalz. Neben den Arbeitseinsätzen auf dem jüngsten Soldatenfriedhof in der Tschechischen Republik, der im Stadtgebiet von Eger liegt, war auch ein ausgiebiges Studien- und Freizeitprogramm geboten. Untergebracht waren die Jugendlichen in einer Jugendherberge nahe des Stadtkerns. Die Kosten, soweit sie nicht vom Volksbund getragen wurden, übernahm die Bezirksjugendfeuerwehr Oberpfalz. Die Teilnehmer und ihre beiden Betreuer, Kreisjugendfeuerwehrwart Hubert Haller (Landkreis Amberg-Sulzbach) und Kreisjugendfeuerwehrwart Jürgen Kohl (Lkrs. Neumarkt), reisten mit einem Bus der Bundeswehr an. Vormittags wurden auf dem Friedhof Grabsteine und Gedenktafeln gewaschen und hergerichtet, am Nachmittag standen dann jeweils interessante Unternehmungen auf der Tagesordnung. Die Gruppe wurde zudem vom Bürgermeister der Stadt Eger empfangen, anschließend gab es eine Stadtführung durch die historische Altstadt. Ausflüge nach Prag und Lidice, das im zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten komplett zerstört worden war, waren Stationen des Rahmenprogramms. Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der Feuerwehren in Eger. So durften die Jugendlichen in der Berufsfeuerwehrwache eine Rutschstange hinunterrutschen sowie die Löschfahrzeuge und Räumlichkeiten, den Hubschrauberlandeplatz und die Hakenleitertrainingsfassade der Wehr in Augenschein nehmen. Höhepunkt des Projekts war die Eröffnung des Soldatenfriedhofs mit fast 3.000 Gästen, darunter ranghohe Politiker aus Deutschland und der Tschechischen Republik. Dabei halfen die Jugendlichen, Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Nach der feierlicher Zeremonie mit Kranzniederlegung begaben sich die Teilnehmer mit vielen neuen und prägenden Eindrücken auf den Heimweg.
Stefan Bäuml, Heinrich Scharf



