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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenWas haben das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehren gemeinsam? Genau: Es sind alles Hilfsorganisationen. Und sie alle haben Jugendgruppen. Und wenn sie im Einsatz sind, gibt es nicht nur das Martinshorn als Signalmittel, sondern auch das Blaulicht. Es liegt also nahe, dass eine gemeinsame Jugendveranstaltung unter dem Motto „Kinder unter Blaulicht" steht. „Diese Jugendveranstaltungen gibt es bereits seit Anfang 2009", erzählt der Organisator Jens Becker, Jugendbetreuer des THW-Ortsverbandes Waren (Müritz) sowie Delegierter der Landesjugend Mecklenburg-Vorpommern des Technischen Hilfswerkes. Doch das ist nicht die einzige Veranstaltung des Jahres 2010 unter diesem Motto: In den Oktoberferien fand im Sachsen-Anhaltinischen Quedlinburg ein gemeinsames Ferienlager der Jugendgruppen von THW, DRK und Jugendfeuerwehr statt. Die 40 Jugendlichen und Betreuer des THW-OV Waren (Müritz), der Jugendfeuerwehr Waren (Müritz) sowie der DRK-Jugend Neustrelitz und der Jugendfeuerwehr Malchow konnten sich eine ganze Woche lang näher kennenlernen. Auf dem Veranstaltungsplan standen nicht nur Fußballspiele und ein Spiel ohne Grenzen mit der ortsansässigen THW-Jugend in Quedlinburg, sondern auch ein Besuch der Tropfsteinhöhlen in Rügeland, Besuche bei den nahe liegenden Feuerwehren und THW-Ortsverbänden, ein Tagesausflug in die Nachbildung einer Westernstadt, Bestaunen der riesigen Stauseen und Talsperren, ein Besuch auf dem Hexentanzplatz, eine Wanderung von der Rosstrappe im Harz hinunter ins Tal, eine Stippvisite im Bergbaumuseum bei Goslar und vieles mehr. Außerdem besuchten die jungen Helfer die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora. Dort erfuhren die Jugendlichen bei einer Führung alles über die Entstehung und die Geschichte des Lagers sowie über die Leiden der Häftlinge. Die Teenager waren von der Organisation und den Veranstaltungen begeistert: „Ich habe hier tolle neue Leute kennen gelernt und super Dinge erlebt. Das nächste Mal darf ich hoffentlich wieder mit", freut sich der kleine Steven aus der Jugendfeuerwehr Malchow. Auch Jens Becker ist zufrieden mit der Veranstaltung, die im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden soll: „Das ist eine tolle Gelegenheit, um mal zu erfahren, was die anderen Hilfsorganisationen und Helfer in ihrer Arbeit machen."
Ronny Meyer

