Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Blindes Vertrauen wurde am Ende belohnt

Jugendbetreuer der Feuerwehren frischten ihr Wissen im Aus- und Fortbildungszentrum Neuendorf des Landkreises Neustrelitz auf. Die 24 Jugendbetreuer bekamen von den beiden Pädagogen vielfältige Aufgaben gestellt. Aufgabe war es sich als Team zu organisieren, die Schwächen und Stärken jedes einzelnen herauszufinden. Für diesen Kurs hatte sich die Kreisjungendwartin Marga Klenowetz Hilfe von einem Trainer für Gruppenteamarbeit geholt. Als besonders schwierig erwies sich das bewegliche A. Holzbalken wurden zu einem A verschraubt und an diesem A waren vier Seile befestigt, so dass jeder Stationsteilnehmer mit verbunden Augen das A sichern und mit seiner Handlung bestimmen konnte. Die Gruppe und die Person auf dem A mussten durch intensives Zuhören, miteinander Reden und gemeinsames Ziehen, Sichern oder Loslassen das A über 20 Meter bewegen. An der nächsten Station galt es, einen Feuerwehrmann über einen Graben per Gurt, Helm, Seil und Muskelkraft zu bewegen. Dieser musste dann im Graben einen wassergefüllten Behälter aufnehmen und an das andere Ufer gelangen. Nur durch gute Absprache und gemeinsames Arbeiten an dem Seil war es möglich, dass der Feuerwehrmann aus Wesenberg sicher an das andere Ufer kam. Die Übungen verfolgen das Ziel, dass die Jugendwarte lernen, mit ihren Schützlingen spielerisch das Vertrauen zu erarbeiten.

Thomas Roloff

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