Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Projekttag der Feuerwehr Stendal mit der Komarow-Schule

Einen Projekttag hat die Feuerwehr Hansestadt Stendhal mit den Fünft- und Sechstklässlern der Komarow-Schule durchgeführt. Ziel war es, den Schülern einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zugeben, brandschutzgerechtes Verhalten zu vermitteln und zu trainieren sowie Mitglieder für die Jugendfeuerwehr und den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Hansestadt Stendal zu gewinnen. Verantwortlicher dieser Veranstaltung war Ronny List, Stadtjugendwart der Hansestadt Stendal. Er und sein Team, das aus Ausbildern und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Hansestadt Stendal und Ortsteilen bestand, planten gemeinsam die Durchführung des Projekttages. Ein straffer Zeitplan lag vor den Schülern und vor dem Team von Ronny List. Rund 70 Kinder und vier Lehrer der Komarow-Schule in Stendal hatten sich auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr Hansestadt Stendal eingefunden. Nach einer beeindruckenden Vorführung der Hundestaffel der Polizei mit Spuren- und Drogenhund fanden sich die vier Gruppen an den Stationen ein. An Station 1 stand die technische Hilfeleistung im Mittelpunkt, dabei wurden die Gerätschaften am Rüstwagen Typ 2 erklärt und an einem Pkw konnten die Schüler unter Aufsicht die hydraulischen Rettungsgeräte erleben. Die zweite Station befasste sich mit der Ersten Hilfe: Mit Unterstützung vom Deutschen Roten Kreuz wurden Verbände, stabile Seitenlage und ein Rettungswagen vorgestellt. Bei einer kleinen Abschlussübung wurden die Lehrer realistisch mit Wunden geschminkt, Ziel dabei war es, den Schülern die Angst vor der Ersten Hilfe zu nehmen. An der dritten Station wurde der Umgang mit Handfeuerlöschern demonstriert und geübt. Jede Gruppe durfte ein echtes Feuer in einer dafür vorgesehenen Feuerschale ausmachen und somit auch die verschiedenen Arten von Handfeuerlöschern ausprobieren. Das Verhalten im Brandfall und verrauchten Räumen konnte an der letzten Station realistisch trainiert werden. Dazu wurde ein Keller mit einer Nebelmaschine verraucht, die Schüler mussten hindurchgehen und eine „verletzte" Person sicher zum Ausgang bringen. Bei einer kleinen Auswertung konnten sich die Klassen untereinander austauschen und Erfahrungen teilen.

Kristin Fels

 

 
 
 
 

 

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