Lauffeuer // Mein Lauffeuer > Hoch hinaus zur höchsten Jugendherberge Deutschlands

Statt ins Zeltlager sind die Wilsdruffer Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr in die Jugendherberge gefahren - auf den 936 Meter hohen Aschberg im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet des Vogtlands, in Klingenthal, wo die am höchsten gelegene Jugendherberge Deuschlands steht. Ein buntes Programm erwartete dort die Jugendlichen: So ging es bei einer Wanderung zur Grube Tannenberg in Schneckenstein. Ein Mitarbeiter holte für die Kinder eine kleine Lok aus der Garage, hängte sie an vier kleine Wagen, in denen die Kinder saßen, und fuhr mit ihnen mehrere Runden auf einem kleinen Oval. Auch zwei Betreuer durften dabei einmal die Rolle des Lokführers übernehmen. Danach ging es in die Grube Tannenberg, ein altes Zinnbergwerk aus dem 15. Jahrhundert. In zwei Gruppen führten uns sehr nette Kumpel durch die Stollen. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass in eines der „Löcher" die Dresdner Frauenkirche in ihrer ganzen Höhe hineinpasst. Nach diesem interessanten Rundgang ging es weiter in die angrenzende Edelsteinschleiferei. Dort lernten die jungen Feuerwehrleute, wie aus einem „normalen" Stein ein Edelstein wird. Als Andenken durfte sich jeder einen kleinen Stein mit nach Hause nehmen. Nun ging unsere Wanderung weiter nach Mühlleiten zur Sommerrodelbahn. Dort rodelten auch Bürgermeister Ralf Rother und sein Beigeordneter Andreas Clausnitzer mit ihren Kindern eine Runde mit. Nach dem Heimweg warteten leckere Würste und Steaks vom Grill auf die Gruppe. Die Aussicht vom Aschberg genossen wir vom Aussichtsturm, der direkt neben der Jugendherberge steht. Man konnte von da aus sogar den Fichtelberg sehen.

Dirk Meyer

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