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Ich steh' halt nicht auf Mädchen?!? - Teil 2

Über Coming Out und Umgang in der Jugendfeuerwehr

Ich steh' halt nicht auf Mädchen?!? - Teil 2

Zugegeben: Es gibt leichtere Themen als dieses. Dennoch will sich Lauffeuer-Online auch Gedanken über Jugendliche machen, die anders sind als andere. Die Deutsche Jugendfeuerwehr ist anerkannter Träger der freien Jugendarbeit und damit Heimat für alle.

  

Sven und Christoph - von den beiden Jungs war bereits die Rede. Auch davon, dass sie Mitglied einer Jugendfeuerwehr sind und dass zunächst eigentlich kaum jemand bemerkt hatte, dass die beiden mehr als nur eine gute Freundschaft verbindet. Doch was ist, wenn das Thema auf einmal öffentlich wird, sei es gewollt oder ungewollt? 

 

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Weg ins Licht

Das sog. „Coming Out", d.h. das Öffentlich-Machen der eigenen Homosexualität, ist für die Jugendlichen das zentrale The­ma. Dabei wiederum herausragend ist, wie auch bei Christoph und Sven, die „Eltern­frage". Die eigenen, guten Freunde reagieren vielfach nicht problematisch, wenn sie davon erfahren, aber die Eltern als größter Bezugspunkt der Jugendlichen neigen sehr dazu. Es gibt daher auf dem Markt auch nicht nur ein Buch rund um das Thema: „Warum gerade MEIN Kind?". Ein Grund ist wohl, dass Eltern mit der Problematik der Homosexualität selbst noch nie konfrontiert wurden und zudem nicht an den Gedanken gewöhnt sind - ganz anders als ihr Kind, das sich mitunter schon lange innerlich mit der Frage auseinandergesetzt hat. „Ich sah in meinem Kind zum ersten Mal ein sexuelles Wesen.", sagt die Mutter von einem der schwulen Jungs in der Düsseldorfer Jugendgruppe „Kuckucksei" (www.kuckucksei.de). Nicht wenige Fami­lien zerbrechen daran, weil nicht jeder ohne weiteres imstande ist, mit der Homo­sexualität des eigenen Sohnes oder der eigenen Tochter umzugehen.  

 

Entscheidend für das Coming Out, d.h. ob, wie früh und wie es überhaupt stattfindet, ist also die Umgebung, in der die Jugendlichen aufwachsen. Dies belegt eine Studie der niedersächsischen Landes­re­gier­ung aus dem Jahr 1999, die einzig große, die es zum Thema „Schwule Ju­gendliche: Ergebnisse zur Lebens­situa­tion, sozialen und sexuellen Identität" gibt. Wer also im Elternhaus stets Akzeptanz und Offenheit - auch gegenüber dem Thema Homo­sex­ualität - erfährt, dem wird es zumindest leichter fallen, sich zu offenbaren. Ganz anders, wenn Eltern, Freunde und Be­kann­te dem Thema stets ablehnend bis verurteilend gegenüberstehen („Das ist doch eine Krankheit. Die müssten alle mal zum Psychiater...") oder es tabuisieren und aus Sicht des Jugendlichen damit durchblicken lassen, dass er mit ihnen im Falle eines Coming Out eine Menge Probleme haben wird.

 

Erste Ansprechpartner 

Nach der Studie kommt der erste Ansprechpartner für das Thema in den allermeisten Fällen aus der privaten peergroup: 32,2% nannten einen Freund, 25,8% eine Freundin, nur 21,2% ein Familienmitglied, darunter insbesondere die Mutter. Spontane Akzeptanz zeigten von den Geschwistern 85% (Schwestern) bzw. 75% (Brüder), von den Eltern hingegen nur 43,2% (Mütter) und 34,2% (Väter). Ein knappes Viertel der Väter bzw. ein knappes Fünftel der Mütter akzeptieren die Homosexualität ihres Kindes überhaupt nicht. Pauschaliertes Ergebnis: Aus einer zufällig von der Studie gezogenen Stichprobe von 15- bis 25jährigen hat fast die Hälfte dem eigenen Vater bisher nichts über die eigene Homosexualität sagen können oder wollen, und vom Rest muss über ein Viertel damit leben, vom Vater wegen des Schwulseins abgelehnt zu werden. Dies ist ein deutlicher Beleg für die Wichtig­keit der „Elternfrage" im Leben der homo­sexuellen Jugendlichen, auch unter dem Aspekt einer größeren Alltags­belastung. „Der schwule Jugend­liche - ob geoutet oder nicht - muss vor allem erst mal nur eines: In Ruhe leben können", meint der Webmaster der Feuerwehr- Gays.

 

Offenes Umfeld zur Vertrauensbildung 

Hilfeangebote

Aus diesen Ergebnissen erhebt die Studie bestimmte Forderungen, neben den Schu­len u.a. auch an die Jugendverbände: Da die meisten Interviewpartner angeben, un­ter Einsamkeit zu leiden, sollte es danach oberstes Ziel auf allen Ebenen der Jugend­arbeit sein, Kontaktmöglichkeit zu anderen schwulen Jugendlichen zu schaffen, die In­tegration mit anderen Jugend­lichen zu fördern und im Bedarfsfalle qualifizierte Hilfe anzubieten. Allerdings reichten, so die Stu­die, den Jugendliche erklärter Maßen „rein schwule Strukturen" nicht aus, so dass ne­ben schwulen Jugend­ver­bänden auch die staatliche, kirchliche und verbandliche Ju­gendarbeit aufgefordert sei, entsprechende Zeichen von Akzeptanz zu setzen sowie explizite und implizite Informations-, Ge­sprächs- und Integra­tions­angebote zu machen.

 

Erfahrungen von (Jugend-)Feuerwehrleuten 

Marc (16) erzählt, dass er sich gerade und zum ersten Mal überhaupt bei jemandem geoutet hat: Bei seinem bes­ten Freund in der Jugendfeuer­wehr. Der würde niemandem etwas erzählen. Er hätte es ihm erst in einer Mail angedeutet, woraufhin sein Freund ihn beim Übungsdienst beiseite gezogen habe. Sie hätten sich dann im Anschluss fast zwei Stunden darüber unterhalten. Seinen Jugendfeuer­wehr­wart, so sagt Marc, würde er hingegen niemals in die Angelegenheit einbeziehen. Er vertraue ihm nicht. Auf die Frage, was er machen würde, wenn es herauskommt und er auf Ablehnung stieße, schreibt er zu­rück: „Die Feuerwehr ist mir sehr viel wert, sie ist wie eine zweite Familie. Alle meine Freunde sind dort. Ich könnte nicht austreten. Ich würde hoffen, dass sich nach einer Zeit die Aufregung wieder legen würde."

 

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Männlichkeit

Die meisten jedoch trauen sich erst gar nicht, in ihrer Feuerwehr „mit offenen Kar­ten zu spielen". Andi (22), selbst Jugend­feuer­wehrwart, stellt sich einen „Jugend­feuerwehrwart des Vertrauens" so vor: „Er müsste so sein wie ich, also schwul. - Nein, im Ernst: Ich denke, er sollte erstens recht jung sein, seinen Mund halten können, auf Wunsch auch den anderen Jugendleitern gegenüber, nicht irgendwie fiese Witze über Schwule machen... Eigentlich kann ich den perfekt „outingtauglichen" Jugend­wart nicht beschreiben, es kommt auf die Person an. Ich müsste das Gefühl haben, ihm vertrauen zu können, das ist das Wich­tigste!" Man darf also offenbar - wie im­mer - die regulierende Kraft eines Jugend­feuer­wehrwartes/-betreuers nicht unterschätzen. Er kann, was als Wunsch zum Ausdruck kommt, Vorurteilen entgegen wir­ken und bei den Jugendlichen ganz allgemein für einen neutraleren Um­gang mit dem Thema sorgen.

 

Homosexualität und Kameradschaft - ein Problem?

Doch es gibt ja nicht nur Jugendfeuer­wehr­warte und Betreuer, sondern auch andere (Jugend-) Feuerwehrmit­glieder, die wie in Marcs Fall Ansprechpartner sein könnten. Auf die Frage, wie er die The­men Homo­sexualität und „Kameraden/ Kamerads­chaft" miteinander in Ver­bindung bringt, antwortet Denis (21): „Zum Thema Kameradschaft kann ich nur eins sagen: Im Einsatz ja, danach nein! So ist es die Regel, wobei es durchaus in der Feuerwehr eine Art Clique mit festem

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Kameradschaftliches Miteinander

Zusammenhalt gibt. Man kann so was allerdings nicht pauschalieren. Grundsätzlich gilt zu sagen: Es gibt in der Feuerwehr allgemein einen großen Zu­sammenhalt, der jedoch im Regelfall Intimitäten oder reine Themen darum ausschließt." Andi meint: „Ein heikles Thema. Wie man so hört, war es mit der viel ge­rühmten Eigenschaft der Feuerwehr früher besser. Aber da früher ja ALLES besser war, muss man diese Aus­sage wohl mit Vorsicht genießen. Trotzdem gibt es schon ein paar Kameraden, denen ich vertraue. Ob ich ihnen aber so weit vertraue... Ich weiß es nicht... Wenn, dann muss es so weit sein, dass es kein Problem für mich ist, wenn es alle erfahren."

 

Die erste Reaktion zählt. 

Und wenn dann einmal ein Jugendlicher in seinen Ausbildern einen Ansprech­partner für das Thema sehen sollte? Die zahlreichen Ratgeber erklären den Eltern, dass die erste Reaktion entscheidend sei: Zur Not Überlegungszeit ausbitten, am besten, wenn man das kann, offen und ruhig reagieren, auf keinen Fall jedoch Ablehnung und Entsetzen zeigen. Der Moment, jemand anderem von seinem Schwulsein zu erzählen, sei aus Sicht der Jugend­lichen so entscheidend und bedeutend, dass sie sich ein Leben lang daran erinnern würden. Eine schlicht „neutrale", d.h. akzeptierende Reaktion („Das macht mir nichts.) sei wichtig, nicht hingegen Mitleid o.ä. („Das tut mir leid." „Du Armer!" etc.).

 

Problemfelder auch auf Ausbilderseite 

Bleibt der umgekehrte Fall: Ein Ausbilder der Ju­gend­feuer­wehr oder gar der Ju­gend­feuer­wehr­wart selbst sind schwul. Hier tut sich ein ganz an­deres Kräftefeld auf, das sicherlich noch erheblich komplizierter ist als bei den Jugendlichen. Die schwulen Jugend­feuer­wehr­ausbilder müssen bestehen vor Ju­gendlichen, bei denen „schwul" ein gängiges Schimpf­wort ist, bei der Wehr­­lei­tung, die sich selbst oft unsicher im Um­gang mit dem Thema ist, vor den eigenen Kollegen und nicht zu­letzt vor den Eltern, die nur allzu oft meinen, ein schwu­­­ler Jugend­feu­er­wehr­­wart würde sich ja nur an ihren Kin­dern vergehen wollen. 

 

Die da­durch entstehenden Konflikte sind schwer zu lösen, aber nicht unlösbar. Viel hängt wohl vor allem davon ab, welchen Rück­halt die Wehr- bzw. Jugendfeuer­wehr­leitung dem Ju­gendfeuerwehrwart/ dem Betreuer bietet. Einen reichen Erfah­rungsschatz im Zu­sammenhang mit dem Thema haben die Mitglieder und An­sprechpartner der „Feuerwehr- Gays".

 

Statements

„[...] Ich habe mich schon oft gefragt: Du bist homosexuell, o.k., aber auch schwul? Denn schwul schließt für mich nicht nur die sexuelle Orientierung ein, sondern auch die Lebensweise, wie man sie so "klischeehaft" kennt. Und die ist mir fremd, so anders eben. Ich bin nämlich bestimmt nicht so veranlagt, dass ich mir die Haare lila färbe und diese hautengen Shirts anziehe. Ich habe mir eigentlich, als mir meine Homo­sexualität noch nicht be­wusst war, immer vorgestellt, später mal eine Familie zu ha­ben. Mit Kin­dern natürlich. Denn die Fa­milie ist für mich etwas, das einem keine Freunde oder Verwandte ge­ben können. Vielleicht denkt man an­ders, wenn man einen festen Partner hat, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall muss es doch toll sein, kleinen Menschen das Le­ben zu schenken, sie mit den eigenen Vo­r­stell­un­gen und Werten zu erziehen und sie später als selbständige Menschen zu seh­en. Vielleicht mache ich mir nur so viele Zu­kunftsgedanken, WEIL ich anders bin in der Sexualität als die allermeisten anderen. Kann man mit diesen „alternativen Le­bens­­­­weisen" genauso glücklich werden? [...] Eigentlich passen meine konservativen Einstellungen in nicht wenigen Dingen nicht zu einem Homo­sex­uellen. Wenn ich mir überlege, wie andere das sehen mö­gen (mit den Homos), dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man sich Leute darunter vorstellt, die im­mer „einen auf Gerechtigkeit und Gleich­stellung" machen. Aber bevor ich nen Mann heirate, muss noch ein Blitz bei mir einschlagen...das passt irgendwie nicht ... heiraten und zwei männliche „Teilneh­mer"!?! Ich bin mir aber auch nicht sicher, vielleicht ändert sich das. Obwohl, mich freut es natürlich, wenn zwei Männer, die es sich schon lange wünschen, jetzt heiraten können. [...] "    

(aus einer Mail von Tim, 17 Jahre)

 

„Ich befinde mich zur Zeit in einer Pha­se, in der ich selbst kaum noch weiter weiß. [...] Und dabei bin ich verwirrt, denn alles kann passieren. Ich kann morgen durch die Straßen laufen und den Jun­gen meiner Träume treffen. Oder ich kann in 30 Jahren aufwachen und merken, dass es zu spät ist. [...] Und das Schlimme ist, dass es sich immer ändert. Einmal glaube ich, alles im Griff zu ha­ben, und ein paar Sekunden später ist alles außer Kontrolle, und Gott hebt mich hoch auf seinem kleinen Finger. [...] Ich glaube, ich würde augenblicklich alles aufgeben, was ich habe, hätte ich die Gelegenheit, mit meiner Liebe auf eine einsame Insel zu ziehen, jemanden an meiner Seite, der mich so akzeptiert, wie ich bin. Aber vielleicht ist es besser, wenn das ein Traum bleibt. [...] "

(aus einem Brief von Stefan, 18 Jahre)

  

„Ich muss ganz ehrlich sagen, die Feuerwehr ist der einzige Ort, bei dem ich Angst habe, mich zu outen. Bei meinen Freunden bin ich weitestgehend geoutet. [...] Die Feuerwehr jedoch ist so ein eingeschweißter Haufen. [...] Ich hab Angst, dass ich, wenn ich mich oute, das Ge­fühl von Kameradschaft verliere, weil die Hetero-Männer Angst haben, von mir angegraben zu werden. In der Ju­gend­feuerwehr wissen es meine Freun­de, mit denen ich wirklich ein sehr gutes Ver­hältnis habe. [...] Ich bin grad 17 Jahre und will mich erst mal in der aktiven Wehr etablieren und von meiner Person überzeugen, damit keiner Angst hat, dass ich nur auf die Typen aus bin. Die sollen erst den Menschen richtig ken­nen lernen. Das hilft unheimlich, um leichter durchzukommen. [...] "

(aus einer Mail von Daniel, 17 Jahre)

 

„Nach einer kurzen Unterhaltung fiel mir mein „Problemchen" wieder ein und ich wurde wohl ziemlich nachdenklich, denn es war eigentlich eine gute Ge­le­gen­heit, meine Mutter über gewisse Dinge aufzuklären. In den letzten Tagen hatte ich sie sowieso ein bisschen darauf vorbereitet, hatte gesagt, dass ich wohl nie eine Freun­din haben werde/ möchte und sie auf ihre Meinung zur Homosexualität angesprochen, woraus lebhafte Gespräche entstanden waren. [...] Nach diesem Abendessen also sprach sie mich an und meinte, dass sie doch merken würde, wie ein Pro­blem an mir nagt. Nach einigen Augen­blick­en habe ich es ihr dann gesagt, nachdem ich mich vergewissert hatte, dass mein Vater nicht zu­hört. Sie meinte ganz ruhig, in die Rich­tung hätte sie auch schon ge­dacht, aber es nie und nimmer für möglich gehalten. Sie liebe mich immer noch und akzeptiere es natürlich. Aber eines wäre ja wohl klar: Um alles in der Welt dürfe es niemand anderes erfahren, nicht mal meine beste Freundin. Ich täte ihr unheimlich leid und es wäre einfach sooo schade - das könnte doch alles nicht sein. Ihr einziges Kind! Und dieser Wi­der­spruch: Sie hätte mich doch so gut hinbekommen, so intelligent. Und dann das! [...] Jedenfalls, und daran ginge kein Weg vorbei, müsste ich es zumindest einmal und für die Öffentlichkeit mit einem Mäd­chen versuchen. Wenn ich ihre körperliche Nähe spü­ren würde, dann würde sich bei mir schon was regen. Das sei schließlich normal so und alles andere ginge nicht. Nein, es könne nicht sein! Punkt, Schluss, Ende!! Wenig später machte sie sich laut und fragend darüber Ge­danken, was sie falsch gemacht haben könnte. Vorsichtshalber schloss ich die Küchentür auch noch, damit mein Vater wirk­lich nichts mitbekommt. An meiner Erziehung wären wohl zu viele Frau­en be­teiligt gewesen, schloss sie. [...] Ich merkte, dass ich in einer Sackgasse angekommen war, denn es ging immer wieder hin und her mit der Rederei. Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass sich Homo­sexualität nicht einfach so entwickelt, sondern dass man es wollen muss. [...] Ich hoffe, dass es nur eine Überreaktion von ihr ist. Denn so was wie dem Vergleich mit Sex mit Tieren hätte ich mir von ihr, die seit 30 Jah­ren Lehrerin ist und schon mit allen möglichen Dingen konfrontiert wurde, nicht er­träumt. Auch meinte sie einmal sarkastisch, welche Rolle ich denn in einer Be­ziehung übernehmen wolle, die vom Mann oder der Frau. Ich meinte, so was gäbe es wohl eher selten, aber sie ist sich da sicher. "     

 

(per Mail von Tim, 17 Jahre)

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