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Kurios: Feuerwehrsirene beendet Suchaktion

Vierjähriger hatte sich vor seiner Großmutter versteckt und für Großalarm gesorgt

Kurios: Feuerwehrsirene beendet Suchaktion

Ertönt in einem Ort die Feuerwehrsirene, bedeutet dies in aller Regel einen Notfall, zu welchem die Floriansjünger gerufen werden. So war es am Dienstag , den 13. März 2012 auch im fränkischen Edelsbach (Bayern) - nur dass der Alarm genau den Einsatz beendete, wegen dem er ursprünglich ausgelöst worden war. 

 

Hier die ganze Geschichte: Am frühen Nachmittag wurde ein vierjähriger Junge von seiner Großmutter aus dem Kindergarten abgeholt und stieg vor dem Haus seiner Eltern aus dem PKW. Während die ältere Dame noch mit dem Ausräumen des Wagens beschäftigt war, erlaubte sich der kleine Mann einen Scherz und beschloss, sich zu verstecken. Seine Familie machte sich trotz des großen Schrecks gleich auf die Suche und rief nach einer Stunde die Polizei um Hilfe.

Daraufhin lief eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion mit sechs Streifenbesatzungen, einer Rettungshundestaffel sowie einem Polizeihubschrauber an, um den vermissten Jungen zu finden. Wie üblich wurde auch Alarm für die in diesem Falle zuständige Edelsbacher Ortsfeuerwehr ausgelöst und der laute, durchdringende Ton der Sirene hallte durch die Straßen.

Nun, da die oben beschriebene Armada an Rettungskräften sich auf den Weg gemacht hatte, nahm der Einsatz aber eine unerwartete Wendung. Seelig unter einer Eckbank im Haus seiner Eltern schlafend schreckte der Vierjährige geweckt vom Sirenenlärm hoch und brach sogleich in Tränen aus. Dadurch wurden seine Familienangehörigen natürlich rasch auf ihn aufmerksam und konnten den Kleinen überglücklich wieder in ihre Arme schließen. Große Erleichterung herrschte nach der freudigen Meldung auch bei allen eingesetzten Helfern von Polizei und Rettungsorganisationen. 

Wie die zuständige Haßfurter Polizeiinspektion in ihrer Pressemeldung abschließend noch mitteilte, ist der kleine Franz zusammen mit seiner Mutter in den kommenden Tagen herzlich zu einem Besuch bei den Beamten eingeladen, "um den Schock wegen den vielen grün-weißen Fahrzeugen möglichst schnell wieder abbauen zu können.

gr

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