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40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Landkreis Leer

40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Landkreis Leer
v.l.: Tjabo Kampmann, Horst Harms, Günter Haase, Wilhelm Harms, Reent Leerhoff, Heinrich Kuhlemann

Am 5 Juli feierte die Kreisjugendfeuerwehr Leer ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass begrüßte Kreisjugendwart Günter Haase unter anderem Landrat Bernhard Bramlage, Ordnungsamtsleiter Thomas Stamm, stv. Landesjugendwart Martin Schilling, stv. Bezirksjugendwart Sascha Bädorf und Kreisbrandmeister Theodor de Freese.

Landrat Bramlage betonte in seiner Rede, das er sich sehr freut dieses Jubiläum zu feiern. Es sei gut, das die Jugendlichen Erfahrungen sammeln und die Nähe zu aktiven Kameraden sei sehr wichtig. Er dankte allen Jugendwarten und Betreuern dafür, dass sie sich die Zeit nehmen die Jugendlichen auszubilden und zu betreuen.

"Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft” mit dem Satz begann Kreisbrandmeister Theodor de Freese seine Rede. Die Arbeit der Jugend- und Kinderfeuerwehren sei unverzichtbar. Feuerwehr soll Spaß machen, denn nur wer sich wohlfühlt geht gerne hin, betonte der Kreisbrandmeister.

Die ehemaligen Kreisjugendwarte Reent Leerhoff, Martin Schilling und Kreisjugendwart Günter Haase blickten auf die vergangenen 40 Jahre in ihren Reden zurück. Reent Leerhoff berichtete über die Entstehung der Jugendfeuerwehren im Landkreis Leer. Für ihn steht fest, “wenn wir heute 34 Jugendfeuerwehren im Landkreis Leer haben, zeigt dies einmal mehr, dass über vier Jahrzehnte eine gute und solide Jugendarbeit betrieben wurden.”

Martin Schilling blickte auf das erste Kreiszeltlager 1988 in Flachsmeer zurück und im Allgemeinen auf die Jahre 1984 bis 1997, welche er als Erfolg in der Jugendarbeit sieht.

Als letztes übernahm Günter Haase, jetziger Kreisjugendfeuerwehrwart das Wort. In seinem Teil der Chronik berichtet er über Ereignisse ab dem Jahre 1997. Derzeit gibt es 34 Jugendfeuerwehren mit 522 Mitgliedern, davon 390 Jungen und 132 Mädchen, sowie sieben Kinderfeuerwehren mit über 100 Kindern im Landkreis Leer. Günter Haase hofft, dass das nicht die letzten bleiben und es noch viele mehr werden. Deswegen lautet sein Motto: “Jugendfeuerwehr Zukunft gestalten.”

Ab 13 Uhr fanden die freien Spiele statt, bei denen die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt standen. Für die drei anwesenden Kinderfeuerwehren wurden extra Spiele aufgebaut, bei denen sie einen Becher von einer Bank mit der Kübelspritze spritzen mussten. Des Weiteren gab es zwei ähnliche Spiele für die Kleineren, bei dem einen wurde ein Tennisball mit einem Crocketschläger in einen Eimer geschlagen, bei dem anderen Spiel wurde dann ein Tennisschläger verwendet. Bei allen drei Spielen waren sie mit vollem Eifer dabei und haben ihr Bestes gegeben.

Die Gruppen der Jugendfeuerwehren durften ihr Geschick beim Dreibeinlauf unter Beweis stellen. Bei diesem Spiel mussten die Jugendlichen eng zusammenarbeiten um den Ball auf die andere Seite zu bekommen, nur wenn beide Spieler gut harmoniert haben, war ein “problemloses Laufen” ohne stolpern oder Fall möglich.

Richtig Nass wurden es bei der Menschenkette. Die Gruppenmitglieder standen in einem Abstand von etwa zwei Metern auseinander und mussten einen vollen Eimer Wasser vom Start bis zum Maurerkübel, möglichst ohne viel Verlust, bekommen. Problem an dieser Aufgabe: Der Eimer musste geworfen werden, weil durch den Abstand das problemlose weitergeben an den Teamkollegen nicht möglich war. Insgesamt hatten die Jugendlichen an diesem Nachmittag acht Spiele zu meistern und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln.

Am Ende des Nachmittages ging die Jugendfeuerwehr Holterfehn mit 960 Punkten als Gewinner nach Hause, gefolgt von den Jugendfeuerwehren Oldersum mit 958 Punkten auf Platz zwei und Neukamperfehn mit 954 Punkten auf Platz drei. Ebenso über einen Pokal durften sich die drei Kinderfeuerwehren aus Warsingsfehn, Westrhauderfehn und Ostrhauderfehn freuen.

FBL Öffentlichkeitsarbeit Tanja Schmitt

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