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Erste Blaulichtmeile in Helmbrechts

Erste Blaulichtmeile in Helmbrechts
Blaulichtmeile in Helmbrechts

Anlässlich des Kirchweihmarkts in Helm­brechts hielten die Jugendfeuerwehren des gesamten Stadtgebietes von Helmbrechts ihre erste Blaulichtmeile ab. Es wurden die neuesten Löschfahrzeuge, die Drehleiter der Stützpunktwehr, der Katastrophenschutz- Bus (Kater 13/1), der Jugendfeuerwehr­hänger des KFV Hof mit dem Brandhaus und der Firetrainer den Besuchern vorgestellt. Mit der Drehleiter konnte man sich die Stadt von oben ansehen. Die Jugendfeuerwehrler gaben einen Einblick ihrer Jugendleistungsprüfung, Interessierte konnten sich am Knotengestell und an der Kübelspritzenstadion versuchen und mit Hilfe von Flyern wurden Tipps gegeben, wie man sich am besten in Notsituationen verhält. Kinder konnten sich am Jugend­feuerwehrhänger im Bobbycarfahren messen oder durch Vorführungen am Brand­haus erkennen, wie schnell sich Rauch im Haus verteilt. Die Jugendwarte hatten im Vorhinein auch die restlichen blaulichtführenden Organisa­tionen gefragt, ob sie teilnehmen wollen. Dem Ruf folgten das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mit drei Fahrzeugen, die Wasser­wacht, die mit der Ortsgruppe Hof ein geländegängiges Fahrzeug, den „Pinz­gauer“, und ein Motorrettungsboot vorstellten, die DLRG mit einem Fahrzeug, das Jugendrotkreuz Ort und das THW Naila mit drei Fahr­zeugen. Es wurden auch programmgemäß Vorfüh­rungen gemacht, die immer sehr gut besucht waren, beim BRK und beim THW gab es Geschicklichkeitsübungen und die Wasserwacht stellte ihre neuen Rettungs­taucher und deren Aufgaben vor.

Der Höhepunkt war eine Gemein­schaft­s­übung mit der FF Helmbrechts, dem BRK und der Wasserwacht, mit der den Besuchern gezeigt wurde, wie ein verunfallter Pkw mit zwei eingeklemmten Personen von der FF fachgerecht aufgeschnitten und die Personen vom BRK oder der Wasser­wacht betreut, versorgt und aus dem Pkw geholt werden. Die Jugendlichen hatten viel Spaß, obwohl sie von 9 Uhr bis 17 Uhr im Einsatz waren. Außerdem lernten sie die Arbeit der anderen Organisationen kennen. Michael Eckardt

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