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Jugendfeuerwehrler bestehen die Jugendspange

Jugendfeuerwehrler bestehen die Jugendspange
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr nach erfolgreich absolvierter Leisungsspange

Für die 31 Feuerwehranwärter des KBM-Bereiches Thomas Märcz, die ihre Leistungsprüfung bestanden, gab es gleich eine Auszeichnung - Sie durften sich die „Jugendspange“ anheften.


In nur zehn Sekunden einen Mastwurf um den Ansaugstutzen an der Pumpe anlegen – das ist eine der Aufgaben der Jugendleistungsprüfung. Schnelligkeit und exaktes Arbeiten sind gefragt, um die volle Punktzahl zu erhalten und gegen die Stoppuhr des Schiedsrichters bestehen zu können. 
31 Jugendliche aus den Feuerwehren Ruhmannsfelden, Patersdorf, Achslach, Gotteszell, Zachenberg und Triefenried absolvierten die Jugendleistungsprüfung mit Bravour und wurden dafür mit der Jugendspange ausgezeichnet.

KBM Thomas Märcz konnte zu Beginn der Veranstaltung alle recht herzlich begrüßen und übergab anschließend die Leitung an die Kreisjugendwartin Katrin Schreiner. Auf zehn Stationen bewiesen die Jugendlichen ihr Können. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen sind unter anderem Bestandteil der Prüfung. Zudem musste in nur 40 Sekunden ein Rettungsknoten geknüpft werden, ein schriftlicher Teil gehörte ebenso dazu.

Kreisjugendwartin Katrin Schreiner aus Habischried lobte die durchwegs guten Prüfungsergebnisse und gratulierte den Feuerwehranwärtern zum Erfolg. Die Jugendleistungsprüfung sei ein erster wichtiger Schritt und bilde die Grundlage jeder weiteren Feuerwehrausbildung. 

Schreiner forderte die Jugendlichen auf, der Feuerwehr als aktives Mitglied die Treue zu halten. „Wir brauchen jeden Mann und jede Frau, denn immer weniger junge Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren.“

Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden der Prüflinge haben die Ausbilder und Jugendwarte der einzelnen Wehren, die die Jugendlichen mit viel Engagement auf die Leistungstests vorbereitet haben, betonte Schreiner.
 Neben der Kreisjugendwartin wurde die Prüfung von den Schiedsrichtern KBM Thomas Märcz, KBM Josef Bauer (Drachselried), KBM Johann Achatz (Teisnach), Jürgen Obermeier (Kaikenried), Michael Pledl (Hochdorf), Heinrich Mühlbauer (Drachselsried), Hans Helmbrecht (Achslach), Rudi Edenhofer und Max Jungbeck (Ruhmannsfelden) kritisch beäugt.

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