Sauerland - HOCH - WEIT - TIEF

Sauerland - HOCH - WEIT - TIEF

Winterberg im Sauerland lautete das Ziel der diesjährigen Aus- und Weiterbildungsfahrt der Jugendfeuerwehr Schöneck-Kilianstädtens, unter dem vielsagenden Motto „HOCH-WEIT-TIEF“.
Gastgeber der Reisegruppe war die Bundeswehr in der Wintersporthochburg, die dort den Olympiastützpunkt für Rodler und Bobfahrer betreibt und schon lange eine freundschaftliche Beziehung mit der Schönecker Feuerwehr unterhält.
Stützpunktleiter Bernhard Lehmann und Bob-Bundestrainer René Spieß begrüßten die Reisegruppe aus dem Hessenland, Koch Johannes Schärtl – selbst einst Olympiateilnehmer in Calgary, tat das auf seine eigene, schmackhafte Art.

HOCH oben auf dem Kahlen Asten dem wohl bekanntesten Berg Nordrhein-Westfalens, befindet sich ein Haus der Bundeswehr mit Hüttencharakter, aber allem nötigen Komfort, das zum Domizil der Jungfeuerwehrleute wurde und auch sofort in Besitz genommen wurde, indem die Betreuer Florian und Maik die Schönecker Flagge auf dem Dach hissten.
Weiterbildung im Fach Geologie war angesagt, bietet doch der Heidelehrpfad auf dem Plateau des „Kahlen Asten“ Interessantes zum Erkunden. Der größte Nebenfluss der Ruhr, die Lenne, hat seine Quelle zwischen Heidekraut und Krüppelkiefern und lud die Wanderer zur Rast ein. Einzig der Wettergott hatte kein Einsehen mit den sonnenverwöhnten Flachländern und lieferte Temperaturen, die nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen.
Ungeahnte Fähigkeiten bewiesen die Jugendfeuerwehrleute im gemeinschaftlichen Zusammenleben, war man doch auf Selbstverpflegung angewiesen – durchweg schmackhaftes Essen wanderte auf den Tisch unter der fachkundigen Anleitung von „Chefköchin“ Monika.
Betreuer und Geburtstagskind Hans-Peter wurde mit einem wahren Berg Pfannkuchen verwöhnt.

WEIT hinunter geht´s beim Skispringen auf der Mühlenkopfschanze in Willingen, der größten Großschanze der Welt, die man sich zum Ausflugsziel erkoren hatte. Schwindlig nur vom Hinabblicken vom Ablauf hinunter ins Tal, wurde manch Einem, gar nicht zu denken, da mit Ski hinunter zu springen und sogar über 150 m weit…

TIEF unter die Erde wagten sich die Jugendlichen bei ihrer Exkursion in die Atta-Höhle in unmittelbarer Nähe der Hansestadt Attendorn (den Titel trägt die Stadt erst seit 2012), eine der landesweit beeindruckensten Tropfsteinhöhlen.
Stalaktiten, Stalakmiten und Vorhänge aus Mineralien bildeten in Jahrmillionen beeindruckende Formationen tief unter der Erde, die dem phantasievollen Betrachter wie Tiere, Königsschlösser oder auch Höhlenbewohner erschienen.

Vorbei am Biggesee traten die Kilianstädter Jugendfeuerwehrleute den Weg in wärmere Hessenland an. Fazit: „da fahr´n mer nochemal hin“.

 

Hans-Peter Loeb

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