Sommerfahrt nach Berlin

Die Jugendfeuerwehr Bierden in der Hauptstadt

Sommerfahrt nach Berlin

Ein besonderes Ziel für die Sommerfahrt wählte die Jugendfeuerwehr Bierden in diesem Jahr: Vom 1. bis 5. Juli ging es in die Hauptstadt Berlin. Dort wohnte die Gruppe eine Woche lang in würfelförmigen Holzhäusern, sogenannten "Scubes", am ehemaligen Flughafen Tempelhof und konnte sich fünf Tage lang ein Bild von der Metropole machen.

Pünktlich um 8.00 Uhr hieß es am Montag "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" und die Fahrzeuge machten sich auf den Weg. Nach sechsstündiger Fahrt wurde der Scube Park Columbia in Berlin erreicht und zunächst die Umgebung sowie das Tempelhofer Flugfeld erkundet.

Der Dienstag stand voll im Zeichen der Sehenswürdigkeiten und der Geschichte Berlins. Zunächst führte Stadtführer Philipp die Bierdener durch das Regierungsviertel, danach besuchten die acht Jugendlichen und drei Betreuer die Ausstellung "The Story of Berlin" mit anschließender Führung durch einen Atomschutzbunker unter dem Kudamm-Karree. Für den Abend hatten die Jugendlichen dann selbstständig das Spiel "Schlag die Betreuer" vorbereitet. Nach 15 Duellen der Betreuer gegen die Jugendlichen stand am Ende das Siegerteam fest: Die Betreuer machten das Rennen!

Am Mittwoch fuhr die Gruppe ins Tropical Islands, welches etwa 50 Kilometer von Berlin entfernt liegt. In der ehemaligen Luftschiffhalle konnten sich die Jugendlichen einen Tag lang wie im Urlaub in der Südsee fühlen. Die Betreuer nutzen währenddessen die Zeit für eine Massage im Wellness-Bereich. Nachdem auch die Rutschen intensiv genutzt wurden, ging es am späten Nachmittag erschöpft zurück in den Berliner Scube Park.

Für den Donnerstag stand zunächst der Punkt "Freizeit" auf dem Programm, den die Jugendlichen für einen Besuch des an den Scube Park angrenzenden Sommerbads Neukölln nutzen. Erfrischt vom kühlen Nass startete die Jugendfeuerwehr Bierden dann in Richtung Regierungsviertel, um das Reichstagsgebäude zu besichtigen. Die Besichtigung kam auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt zustande, der aber leider aufgrund der Sommerpause nicht selbst vor Ort war. Nach einer Führung zur Geschichte des Hauses und anschließendem Gespräch mit einer Mitarbeiterin Mattfeldts bestiegen die Jugendlichen und ihre Betreuer die Reichstagskuppel. Besonderes Highlight: Direkt hinter der Gruppe lief Prinz Marcus von Anhalt, mit dem hinterher noch ein Foto gemacht werden konnte.

Und dann war auch schon der letzte Tag angebrochen. Aber auch für den Freitag hatten sich die Betreuer noch etwas überlegt, was natürlich auf keiner Jugendfeuerwehrfreizeit fehlen darf: die Besichtigung einer Feuerwache. Nachdem morgens das Gepäck sicher im Anhänger verstaut war, wurde das Ziel "Feuerwache Neukölln" angesteuert. Der Jugendfeuerwehr wurden hier vom Berliner Feuerwehrmann Sebastian Räume und Fahrzeuge der Wache gezeigt, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Zum Abschluss der Berlinfahrt konnten alle Jugendlichen noch einmal von der Drehleiter aus ganz Berlin überblicken.

Nach diesem Highlight ging es wieder zurück nach Bierden, wo die Eltern schon sehnsüchtig auf ihre Kinder warteten. Bei einem gemeinsamen Grillabend mit allen Jugendlichen, Eltern und Betreuern am Feuerwehrhaus Bierden wurden bereits erste Geschichten aus einer Woche Berlin erzählt. Müde, aber begeistert von der tollen Woche fuhren dann alle Jugendlichen am frühen Abend nach Hause und wollten erst einmal nur noch schlafen.

Fazit nach einer Woche Berlin: Auch die Sommerfahrt in eine Großstadt kann für eine Jugendfeuerwehr sehr interessant sein!

Yannik Döpke

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