Hamburg ist Zentrum der Jugendfeuerwehr

Delegiertenversammlung in Hamburg

Hamburg ist Zentrum der Jugendfeuerwehr

Nils ist für Dich in Hamburg mit dabei. Neben der Delegiertenversammlung am Samstag, berichtet er auch schon am Freitag vom Senatsempfang.

Die Bildstrecke zur Delegiertenversammlung findest Du hier.

 

Samstag:

Auch wenn alle etwas müde beim Frühstück aussahen, war die Stimmung doch gut. Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Bundesjugendleiter Johann Peter Schäfer die Delegiertenversammlung in der Handwerkskammer. Anschließend folgten Impulsreferate durch Hjalmar Stemmann, Vizepräsident der Handwerkskammer und Senator Michael Neumann, Präses der Behörde für Inneres und Sport. Beide betonten, wie wichtig gerade die Zusammenarbeit von Ausbildung und ehrenamtlichen Engagement in Jugend- und Feuerwehren ist.

Marcel Steinhäuser moderierte die Talkrunde um Beispiele aus der Praxis von Jugendfeuerwehren zu zeigen. Bereits jetzt gibt es Kooperationen mit verschienden Handwerkskammern vor Ort. Nachmittags folgte dann der verbandliche Teil. So wurde unter anderem der Haushalt 2013/2014 freigegeben. Auch zwei Fachausschuss-Vorsitzende mussten gewählt werden: Helge Weber wurde für den Bereich Wettbewerbe gewählt und Johanna Rehm für Mädchen- und Jungenarbeit. Das Bundesjugendforum stellte seine neue Aktion "0 Promille-Helden" vor und die dazugehörigen T-Shirts. Diese gibt es übrigens ab sofort auch beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes.

 

Nacht Freitag auf Samstag:

Es ist irgendwas nach 02:15 Uhr. Die meisten Delegierten schlafen friedlich im Hotel. Nur wenige sind noch wach. Dazu gehören Sabrina vom Lauffeuer und ich. Wir besprechen den Ablauf während der Veranstaltung und welche Fragen in den kommenden Interviews wichtig sind und lassen den Tag revue passieren und dann das: "PIEP PIEP PIEP". Laut und schrill dröhnt es in jedem Zimmer. Ganz klar das ist ein Feueralarm und Sabrina fragte mich noch Stunden zuvor, ob ich mir auch den Rettungsweg aus meinem Zimmer gemerkt hätte. Auf meinem Flur sind anscheinend überwiegend fremde Gäste aufgeschreckt und nur in Unterwäsche bekleidet in den Zimmertüren. Verunsichert und unschlüssig was nun zu tun ist. Wir fordern sie auf das Hotel zu verlassen. Im Treppenhaus ist schon deutlich mehr los. Vor dem Hotel sammeln sich immer mehr Gäste und kurz darauf treffen die Kollegen der Feuerwehr Hamburg ein. Gefahr oder Fehlalarm? Keiner wusste es bislang und hier zeigte sich aber ein deutlicher Unterschied: Feuerwehrleute waren doch deutlich schneller draußen und normale Gäste brauchten doch länger um zu verstehen, dass dies kein Wecker, sondern ein Feueralarm ist.
Die Stimmung vorm Hotel war aber locker. Ich finde es spannend zu sehen, was Menschen so nachts für-T Shirts tragen. Doch neben all dem Spaß auch ein Lob: Der stellvertretende Bundesjugendleiter Timm Falkowski "rettete" nicht nur sein Leben, sondern brachte eine Tasche mit, in der wichtige Unterlagen für die heutige Tagung drinnen sind. Persönliches ließ er hingegen im Zimmer zurück. Wenn das nicht echter Einsatz ist. Nach rund 30 Minuten durften dann alle Gäste zurück. Doch nun gab es ein kleines Problem: 9 Etagen und nur zwei Fahrstühle ergeben Stau.

In diesem Sinne auf eine ruhige restliche Nacht.

 

Freitag:

Hamburgs Bürgermeister empfing die Delegierten im Rathaus. Zuvor hatte der Deutsche Jugendfeuerwehrausschuss in der nahegelegenen Handelskammer getagt.
Zum Empfang waren zahlreiche Vertreter der Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland gekommen.
In seiner Rede hob Scholz die wichtige Verzahnung zwischen Ausbildung im Beruf und Feuerwehr besonders hervor. Auch der Präsident des Deutschen Feuerwehr Verbandes Hans-Peter Kröger sagte, dass nur Menschen, die vor Ort arbeiten können, auch der Feuerwehr als Einsatzkraft zur Verfügung stehen.
Hamburgs Landesjugendfeuerwehrwart Uwe von Appen freute sich über so großen Zulauf und verkündete scherzhaft, dass extra für die Delegiertenversammlung das Alstervergnügen, eines der größten Hamburger Volksfeste, stattfindet. Auch Lauffeuer-TV hatte die Chance ein exklusives Interview mit dem Bürgermeister im Anschluss zu führen.

 

 

nb

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