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18. Jugendfeuerwehr Olympiade

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18. Jugendfeuerwehr Olympiade

Es geht los. Eine Woche ist die Stadt Kocevje Austragungsort der 18. internationalen Jugendfeuerwehr Olympiade des CTIF. Über 600 Teilnehmer aus 20 Nationen sind dazu angereist.

Lauffeuer-Online ist für Dich vor Ort. Angelika und Nils stürzen sich in das Abenteuer und berichten täglich über die Geschehnisse vor Ort. Unter Rückmeldung kannst Du uns gern Deine Fragen oder Wünsche schreiben, worüber wir noch mehr schreiben sollen.

 


Nils
27.07.2011 12:00 Uhr

Ich hatte die Chance ein Interview mit dem Maskottchen Florian zu führen. Aber liebe Kinder ist müsst jetzt ganz tapfer sein: Florian ist gar kein echter Bär.

Ja die Wahrheit tut weh. Ivan ist 25 Jahre und kommt aus Kocevje. Er und ein Freund teilen sich den schweißtreibenden Job des Maskottchens. Sie stecken täglich zwischen 6-7 Stunden unter dem Kostüm. Allein der Kopf wiegt ca. 2 kg und er hat nur einen kleinen Sehschlitz im Mund durch den er sich orientieren kann.

Um Maskottchen zu werden konnte man sich nicht bewerben, sondern eine Planungsrunde hatte ihn und seinen Freund angesprochen, ob die beiden diesen Job übernehmen würden.

Er musste nicht lange überlegen und nahm sich für die Zeit Urlaub. Natürlich stehen seine Freunde und Familie hinter ihm und freuen sich sehr, dass er die Rolle mit so viel Leben füllt.

Und es stimmt: Er macht einen echt klasse Job. Bei fast jeder Veranstaltungen kommt irgendwann Florian um die Ecke gelaufen und feiert, feuert an oder lässt sich fotografieren.

 

 

Nils 23.07.2011 20:30 Uhr

Die 18. Internationale Begegnung ist beendet. Die ersten Teilnehmer reisen bereits nach Hause.

Es waren tolle Spiele und Jos Tholl sagte, es waren die besten Spiele seit dem Beginn 1977. Ein großer Dank gebührt dem Gastgeber Slowenien.

Nun die Ergebnisse des Vetter-Cup:

1. Tschechien
2. Slowenien
3. Österreich

 

Die Mannschaft aus Oberneukirchen erreichte Platz 11 und Dabel Platz 18 in der Gesamtwertung.

Alle Plätze und die Wertungen nach gemischten und Mädchen Gruppen sind hier zum Download.

 

 

Nils 23.07.2011 11:50 Uhr

Freitag war Sightseeing angesagt. Die 750 Teilnehmer, Wettebewerbsrichter und Delegationsmitglieder führen mit 14 Reisebussen nach Postonja in eine Tropfsteinhöhle. Auch hie, wie sollte es auch anders sein, bewiesen die Slowenen perfekte Organisation.

Pünktlich um 07:45 Uhr standen an jeder Unterkunft ausreichend Busse bereit. 1 1/2 Stunden fuhren wir durch die schöne Landschaften und bekamen kurze Informationen dazu.

Am Ziel angekommen fuhren wir 2 km mit einem Höhlenzug in den Berg hinein. Bei kostanten 10°C führte uns eine Mitarbeiterin durch die Höhle und zeigte uns zum Schluss sogar den Grottenolm, ein lichtscheues Wesen.

Über Tage konnten wir uns dann erst einmal stärken und Souvenirs kaufen, bevor wir wieder nach Kocvje fuhren.

Am frühen Abend wurden dann die Gewinner der Lagerolympiade auf der großen Bühne am Marktplatz ausgezeichnet. Die Ergebnisse hatte ich ja bereits gestern veröffentlicht.

Nun waren Jörn, Angelika, Timm und Andreas gefragt. Die Deutschen organisieren immer die Vorstellung der Nation. Daher wurde bereits am Vormittag fleissig an den Moderationskärtchen von Jörn und Ana, der slowenischen Moderatorin, gearbeitet.

Nachdem die Jury bestehen aus Dr. h.c. Ralf Ackermann, der Bürgermeister von Kocevje, einer Tanzlehrerin und einer Schauspiellehrerin platzgenommen hatten, konnte es losgehen.

Jede Nation stellte sich mit einer oder mehreren Gruppen vor. Jede Nation hatte 5 Minuten Zeit und es war ein wirklich buntes Programm. Von Folklore Tänzen, über Breakdance, Akrobatik, bis hin zu Muscialdarbietungen wurde alles geboten.

Doch Jörn sagte passend zur Halbzeit: "Wie es auch bei großen deutschen Fernsehsendungen üblich ist überziehen wir auch. Also alle nachfolgenden Sendung verschieben sich um 60 Minuten"

Das Publikum feierte aber bis zum Schluss jede Nation. Ganz Kocevje schien wieder einmal auf den Beinen zu sen, aber auch die Fans der Länder gaben alles.

Mit allerlei regionalen Spezialitäten wurden neben der Jury auch die Zuschauer von den Gruppen verwöhnt. Mal regnete es Karamelbonbons aus Schweden, dann flogen Minifaltschirme aus Luxenburg mit Schlüsselanhängern dran , aber auch Gebäck aus Polen wurde verteilt.

 

Am Ende siegte ja bekanntlich Russland. Auf dem Marktplatz wurde aber noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert

 

 

Nils 23.07.2011 11:40 Uhr

Ich habe so einiges aufzuholen. Grund dafür sind die doch inzwischen recht vielen Termine, da den Jugendlichen hier so einiges geboten wird.

Fangen wir Donnerstag an. Der Wettbewerb war ein voller Erfolg. Das Wetter in Kocevje zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite.

Kurz vor der Lagerolympiade am Nachmittag hat es dann doch einmal kurz geregnet, aber pünktlich um 16:00 Uhr verzogen sich die Wolken und die Spiele konnten losgehen.

Verantwortlich für die Organsiation der 20 Spielstationen war Finnland. Aber auch hier haben die Slowenen nichts dem Zufall überlassen. Nur das beste Material wurde den Mannschaften zur Verfügung gestellt.

Natürlich alles wieder mit reichlich Wasser, so dass es ein feuchtfröhlicher Spaß für alle Beteiligten wurde, aber auch für die zahlreichen Zuschauer und Fans die dicht gedrängt um den Rasenplatz standen.

Die Olympiade hat mir mit am Besten gefallen, da dort selbst sonst sehr disziplinierte und gedrillte Jugendliche wieder das sein konnten, was sie auch sein sollen: kindlich.

 

Das Ergebnis stand dabei nicht an erster Stelle, sondern der Spaß und den hatte eben alle.

 

 

Nils Freitag 22.07.2011 21:30 Uhr

Den Bericht zur Lagerolympiade werde ich nachreichen. Heute hatten wir nämlich wieder ein Tag voller Termine.

Das wichtigste aber vorab: Die ersten drei Plätze bei den Mädchen:

1. Kroatien
2. Serbien
3. Slowenien

 

Bei den Jungs/Gemischt:

1. Rumänien
2. Slowenien
3. Tschechien

 

Oberneukirchen landete auf dem 14. und Dabel auf dem 16. Platz.

Die Spiele wurden von Finnland geplant und konnten sich wirklich sehen lassen.

 

Heute Abend fand die Vorstellung der Nationen statt. Jede Nation stellt mit mindestens einer Gruppe sein Heimatland auf der Bühne vor. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Aber ich bin müde und morgen dazu mehr. Die Platzierungen sind:

1. Russland
2. Polen
3. Ungarn 

 

 

Nils Donnerstag 21.07.2011 12:00 Uhr

Inzwischen hat auch Dabel beide Teile hinter sich. Und die waren fehlerfrei. Das offizielle Ergebnis ist noch offen, aber die Zeiten sahen nicht schlecht aus.

Jetzt können die Mannschaften kurz durchschnaufen bevor heute Nachmittag die große Lagerolympiade startet. Natürlich sind wir dann auch wieder mit dabei. 

 

 

Nils Donnerstag 21.07.2011 10:00 Uhr

Der Wettbewerb hat begonnen und die Fans sind in großer Zahl angereist. Für mich ist es die erste CTIF-Erfahrung und entsprechend spannend ist für mich das Drumherum. Oberneukirchen hat bereits seinen Start gehabt. Leider hat nicht alles so reibungslos funktioniert, so dass am Ende den Jugendlichen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand.

Emotional ist dieser Wettbewerb für alle eine Achterbahn. Es gibt Gruppen die in echten Freundentaumel verfallen, aber auch jene, die am Ende ihre Tränen nicht zurück halten können.

Um so schöner ist es aber zu sehen, wenn die Betreuerteams die Jugendlichen auffangen und wieder aufbauen.

Ich verstehe nun, warum es Internationale Jugendbegegnung heißt. Trotz intensiver Vorbereitung und Training sollte das Gemeinschaftsgefühl nie verloren gehen. Auch wenn beim Wettbewerb vielleicht nicht alles rund läuft, ist Slowenien denn noch jede Minute wert gewesen.

Um 10:45 Uhr startet die zweite Deutsche Mannschaft aus Dabel. Ich bin gespannt, wie diese sich schlagen werden und drücke natürlich die Daumen.

 

 

Nils Mittwoch 20.07.2011 20:45 Uhr

Das Deutsche Bergfest war ein voller Erfolg. Bei Kaffee und Kuchen wurde gemütlich geredet und ausgespannt. Ruhe hatten die beiden deutschen Mannschaften nach dem Training auch mehr als verdient. Neben ihnen waren noch einige Wertungsrichter, Jos Thol vom CTIF und Vertreter aus befreundeten Mannschaften, sowie ein paar Fans dort.

Später gab es für alle noch gekühlte Wassermelone, die gerne angenommen wurde, da die Sonne wieder herausgekommen war und nichts an die Regenschauer mehr erinnerte.

Da das Picknick am See stattfand konnten die Jugendlichen am Steg noch einmal die Seele baumeln lassen, ehe es heute Abend früh ins Bett geht.

Am Abend hatte der Bürgermeister von Kocevje noch die Delegationsleiter zum Empfang geladen. Dr. h.c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des CTIF und Vizepräsident des DFV, war auch angereist und freute sich Andreas, Timm und Jörn wieder zusehen. Alle Gäste kamen zu diesem Anlass in ihren Ausgehuniformen.

 

Ich werde derweil gleich mit Angelika und Katja in der Stadt lecker Abendessen und ebenfalls den Abend früh ausklingen lassen, da der Wettkampf bereits um 8 Uhr startet und wir wohl schon gegen 7 Uhr am Stadion sein werden.

 

Der Wettbewerb wird morgen live von 08:00 bis 13:00 Uhr im Internet übertragen:

www.livestream.com/tvkocevje;

 

 

Nils Mittwoch 20.07.2011 16:00 Uhr

Kurzer Lagebericht zum Training, denn ich war bis gerade auf dem Wettbewerbsplatz. Es war die letzte Chance für alle Mannschaften vor dem morgigen Wettbewerb noch einmal letzte Details zu verbessern.

Schon um 8 Uhr traf ich die Oberneukirchner am Platz. Die Wiese war nach dem nächtlichen Schauer noch leicht feucht. Als sie dann um 9:30 Uhr an der Reihe waren herschten aber perfekte Trainingsbedingungen.

Nur 2 Stunden später wäre Dabel dran gewesen. Doch ein plötzlich einsetzender Platzregen mit Gewitter sorgte für eine Unterbrechung. Innerhalb weniger Minuten stand sowohl die Laufbahn als auch die Wiese unter Wasser. Der Leiter der Wettbewerbe entschied eine Unterbrechung bis 14 Uhr. Mittags kam die Sonne wieder raus. Bevor es wieder losging sorgten die Slowenen mit Laubbläsern dafür, dass die Laufbahn und die Wiese wieder trocken wurden.

Doch kaum waren die ersten Gruppen wieder auf dem Platz kam ein neuer Schauer. Dieser war aber deutlich harmloser als das Gewitter am Morgen, so dass dieses Mal das Training weiterlief.

Alle Gruppen hatten mit den doch sehr rutschigen Verhältnissen zu kämpfen. Auch im Dabler Team verlor ein Starter beim A-Teil kurzzeitig das Gleichgewicht und stürzte kurz vor dem Tunnel. Zum Glück ist aber nichts passiert. Natürlich konnten aber bei solchen Widrigkeiten keine neuen Bestzeiten aufgestellt werden. Eine Verletzung vor dem morgigen Wettbewerb wollte niemand riskieren.

Jetzt muss ich aber los. Die Deutschen, also die DJF, hat zum Bergfest geladen, denn die Hälfte der Zeit ist schon rum.

 

Bis bald.

 

 

Nils Dienstag 19.07.2011 22:30 Uhr

Bis gerade wurde im Zelt, wo sich gestern noch die Nationen präsentiert haben, kräftig gefeiert. Die Slowenen hatten tagsüber die Messestände abgebaut und das Zelt in eine Disco mit entsprechender Soundanlage umgewandelt.

Doch zuvor waren alle Delegationen von der Stadt Kocevje und dem Gebirgsverein am höchsten Punkt der Stadt. Auf über 1000 m Höhe wurden wir zum zünftigen Picknick eingeladen. Dazu spielte eine traditionelle slowenische Gruppe. Während der Rest der Gruppe noch am Lagerfeuer verweilt, nutze ich die Gelegenheit mit den Leitern aus Tschechien im Auto wieder in die Stadt zu fahren.

Dort angekommen schallte die laute Musik schon durch die Straßen. Am Zelt abgekommen tanzten die Jugendlichen bereits seit einiger Zeit ausgelassen. Mitten unter ihnen war auch Florian, das Maskottchen. Er animierte zu Polonesen oder blödelte ein bischen mit den Jungs und Mädchen rum.

Ausgelassen tanzten die Jugendlichen bis 22:30 Uhr und gaben wirklich alles. Entsprechend verschiwitzt waren dann auch alle. Auch den ein oder andere Flirt zwischen den Teilnehmer konnte ich beobachten. Tanzen ist eben international, da sind Sprachkenntnisse unwichtig. DJ Miha hat einen echt guten Job gemacht.

 

 

Nils Dienstag 19.07.2011 17:07 Uhr

Heute war es für uns bislang recht entspannt, so dass ich mich endlich voller Eifer an meine "Online-Pflichten" begeben kann. Gestern haben wir noch bis spät in die Nacht versucht E-Mail-Adressen zu entziffern von der eCard-Aktion. Da wir so überrannt worden sind mussten wir die Leute bitten, uns die Adresse aufzuschreiben. Doch das geschriebene ist leider nur allzu oft mehr als unleserlich. Naja wir tun hier unser Bestes, dass jeder sein Foto bekommt.

Angelika und ich haben dann heute die drei Schulen, in denen die Teilnehmer schlafen, besucht. Die Slowenen kann man an dieser Stelle schon mal ein dickes Lob aussprechen. Alles ist so toll organisiert. So wurde jedes Feldbett mit Bettzeug und frischen Laken ausgestattet. In die Schulen kommt man nur mit entsprechender Berechtigung und jeder Teilnehmer hat ein eigenes Wertschließfach. Auch die Verpflegung kann sich echt sehen lassen.

Wir wollten aber nicht nur sehen, wer wie wohnt, sondern viel mehr uns einen Überblick verschaffen, was die Gruppen am Freitag bei der Vorstellung der Nationen so zeigen werden.

Ich will nicht zuviel verraten, aber es wird ein buntes Programm.

 

Nun aber gilt es Fotos sichten und für euch die ersten Bilderstrecken endlich online zu stellen.

 

 

Nils Montag 18.07.2011 23:00 Uhr

Das olympische Feuer brennt. Mit einer feierlichen Zeremonie wurden die 18. Internationalen Jugendfeuerwehr Wettbewerbe eröffnet. Als ich am Festplatz ankam, standen schon links und rechts die Fahnen der Nationen aufgereiht und jeweils ein Jugendlicher aus den Ländern dahinter. Eine große LED Leinwand hing über der Hauptbühne. Am anderen Ende des Platzes stand ein kleines Rednerpult auf einem Podest und dahinter die Feuerschale.

Ganz Kocevje und Umgebung schien angereist zu sein, um die Eröffnung nicht zu verpassen. Eine tolle Kulisse gerade für die Jugendlichen, die entsprechend umjubelt einliefen. Nach den Grußworten der verschiedenen Vertreter, kam der feierliche Schwur. Dann wurde es laut: mit Martinshorn kam ein alter Geländewagen vorgefahren. Darin standen zwei Jugendliche, die gemeinsam die Fackel hielten. Stolz gingen sie zur Feuerschale und entzündeten das Feuer, dass nun eine Woche brennen wird.

Im Anschluss stiegen Luftballons in den Farben Sloweniens in den Himmel.

 

Was für eine Eröffnung. Mit Gänsehaut begab ich mich zur Ausstellung der Nationen, um mit den anderen die Fotoaktion der DJF zu machen. Und was soll ich sagen: mehr als zweieinhalb Stunden war unser Stand eng umlagert und auch bei den eCards kamen wir kaum hinterher. So darf ich jetzt noch eMails verschicken und Bilder verkleinern. Als Dankeschön für den Fleiß hatte mir Timm noch einen Tiroler Apfel vom Stand der Italiener organisiert. So konnte ich meinen Hunger stillen.

 

 

 

Nils Montag 18.07.2011 16:30 Uhr

Schnell mal zum Wettbewerbsplatz und schauen, was sich dort so tut. Ich hatte Glück. Unsere Wettbewerbsgruppe aus Oberneukirchen, Bayern, hatte gerade Training und es sah echt gut aus.

Neben dem Wettbewerbsplatz ist ein kleiner Fußballplatz. Auch dort trainierten Mannschaften und übten Details. Eine Gruppe übte immer und immer wieder die Übergabe der Gerätschaften. Ich bin positiv überrascht mit welchem Eifer die Jugendlichen dabei sind.

Beim Mittagessen habe ich zufällig den Zeltplatz für die Fans gesehen. Den wollte ich mir jetzt natürlich noch einmal in Ruhe anschauen und so schnappte ich mir den Cityroller, den wir extra mitgenommen hatten, und fuhr los.

 

Als ich näher kam, konnte ich immer mehr Tröten hören. Am Zeltplatz angekommen, sah ich gleich die Franzosen, die gerade schon mit Fahnen, Tröten und Schminke kräftig feierten.

Ich unterhielt mich mit einigen. Sie sind zwei Tage lang hergefahren. Ob ich ihr Maskottchen mal sehen möchte, wurde ich gefragt und was ich dann zu sehen bekam hat mich wirklich überrascht. Sie entschwanden in ein großes Zelt und was kam da um die Ecke: Ein Huhn. Ich dachte es sei ausgestopft, aber nein, kaum ließen sie es auf den Boden, lief das Huhn glücklich durch die Gegend.

Schon komisch auf was die Leute so kommen, aber das Huhn wird hervorragend gepflegt. Vermutlich haben die Fans Sorge, dass die Mannschaft nicht so gut ist, wenn es dem Maskottchen schlecht geht.

Am Ende wurde ich noch auf eine schöne kalte Limo eingeladen.

Nun habe ich das Wort "Jugendfeuerwehr-Begegnung" verstanden, denn es ist toll zu sehen, wie viel Freude hier überall ist.

 

 

Nils Montag 18.07.2011 13:00 Uhr

Nach einem leckeren Frühstück ging es für uns zum Stadion. Gleich daneben ist ein großes Zelt aufgebaut in dem sich am Abend die 20 teilnehmenden Nationen in kleinen Messeständen präsentieren. Die DJF hat dafür Fotokarten zur Dekoration dabei. Neben diversen Werbegeschenken wurde als Besonderheit noch eine eCard-Aktion angeboten. Interessierte können sich mit einem Rahmen "Greetings from Slovenia" fotografieren lassen und gleich per eMail nach Hause senden.

Doch nun galt es erstmal alles aufzubauen. Kistenweise wurde das Material von uns reingeschleppt.

Und nach und nach wurde aus den kargen 3x3 Meter weißen Wände eine schöne bunte Ecke.

 

Auch die anderen Länder waren fleissig. Überall entstanden unterschiedlichste Stände.

Durch das sehr gute Wetter war das Zelt aber eher eine Sauna und entsprechend verschwitzt sahen wir auch aus. Um so mehr genossen wir dann unser Mittagessen.

 

 

 

Nils Sonntag 17.07.2011 23:00 Uhr

Eine Reise die ist lustig... So könnte man unsere Anreise zusammenfassen. Nach einem kurzen Frühstück ging es zum Bahnhof. Schnell rannten wir zum Gleis, da unser Zug gerade eingefahren ist.

Nach dieser doch etwas sehr knappen Aktion ging die Reise aber entspannt bis nach Frankfurt. Am Flughafen hatten wir ausreichend Zeit um entspannt einzuchecken. Ziel: Ljubljana, Slowenien. Denn dort sollten wir von dem Voraustrupp, der in Berlin mit einem Auto und einem MTF gestartet war, abgeholt werden.

Pünktliche Landung, noch eben die Einreisekontrolle machen und dann den Koffer holen und nichts wie raus. Wir sind mit Regen gestartet und Slowenien empfing uns mit heißem Sommerwetter.

Deswegen trugen soviele in der Maschine schon kurze Hosen. Ich durfte in meiner braunen Outdoorhose fröhlich vor mich hinschwitzen.

Andreas Huhn, stellv. Bundesjugendleiter und Katja, Mitarbeiterin im Bundesjugendbüro, warteten schon auf uns. Zusammen mit dem ebenfalls gerade angereisten Helge, der einer der Wertungsrichter ging es dann los.

Ich guckte aus dem Fenster und konnte die Landschaft auf mich wirken lassen.

Vor der Reise hatte ich gewisse Vorurteile gegenüber Slowenien. Ich habe ein einfaches und karges Land erwartet. Doch ich wurde überrascht. Es ging vorbei an Feldern und Wäldern. Zwischendurch ging es durch kleine, aber sehr hübsche Dörfer und es gab die eine oder andere Kuhwiese.

Hätte ich es nicht besser gewusst, könnte man auch in Österreich oder der Schweiz sein.

Nach etwas über 2 Stunden Autofahrt erreichten wir Kocevje. Eine schöne Stadt mit etwas mehr als 9000 Einwohnern. Überall lachte uns unübersehbar das Maskottchen "Florian" der Bär freundlich entgegen. Ob an der Litfasssäule oder an den Laternen. Kocevje hat sich herausgeputzt und heißt alle wirklich willkommen.

Am Stadion angekommen trafen wir auf die anderen der Deutschen Delegation: Timm Falkowski, stellv. Bundesjugendleiter, Jörn, CTIF Beauftragter der DJF, sowie die beiden anderen Wertungsrichter Michael und Jürgen. Jetzt galt es alle Formalitäten zu klären. Sich anmelden und als Presse akkreditieren lassen. Da ich noch kein Internationalen Wettbewerb besucht habe, war dies schon aufregend zu sehen, was für ein Aufwand im Hintergrund betrieben wird eine reibungslose Veranstaltung abzuliefern. Da standen 10 Notebooks und überall wurde fleissig getippt, abgeglichen und Teilnehmerausweise erstellt.

Danach ging es zu unser Unterkunft. Schnell den Koffer ausgepackt und die Badehose angezogen und hinein in den See zum Abkühlen. Das hatten wir uns echt verdient! Angelika und Katja waren mit dabei und gemeinsam konnten wir kurz entspannen.

Nach 20 Minuten hatte der Spaß ein Ende, da der Abend noch geplant werden musste.

Abends wurde zum Willkommens-Abend eingeladen. Also duschen, umziehen und los.

Der Bürgermeister, sowie diverse Vertreter hießen uns willkommen und stellten uns Florian, dass Maskottchen der diesjährigen Jugendfeuerwehr Begegnung. Der freundliche Bär kam sogar in voller Lebensgröße durch die Tür hereinspaziert.

Obwohl dies meine erste Internationale Wettbewerbserfahrung ist, fühlte ich mich ein Stück zu Hause. Ich traf Kalle wieder. Er ist mit der finnischen Jugendgruppe hier. Vor einem Jahr lernte ich ihn in Padasjoki beim Internationalen Jugendfeuerwehr Zeltlager kennen. Andreas stellte mir noch Weronika vor, die mit den Polnischen Teilnehmer anreiste. Man kommt hier so schnell in Kontakt. Denn eines verbindet uns alle: Die Jugendfeuerwehr. Da sind Landesgrenzen plötzlich in weiter Ferne.

Ein rund um schöner Tag. Müde, aber glücklich ging es zurück in die Pension.

 

 

Nils - Samstag 16.07.2011, 23:30 Uhr

Wer sich mit der Region um Kocevje beschäftigt wird feststellen, dass das Maskottchen "Florian" sehr treffen gewählt ist. Viele Braunbären sind hier in den Wäldern zuhause. Da diese bis zu 50 km/h schnell sind, auf Bäume klettern und auch noch schwimmen können, sollte man diesen Tiere wohl lieber in sicherer Entfernung begegnen. Ich jedenfalls werde nicht einfach mal im Wald den Pfad verlassen. Nennt es schiss, ich nenne es Respekt ;)

Bereits am Samstag Nachmittag ging es für mich aus Velbert los. Ziel war Bonn, wo Angelika wohnt. Gemeinsam wollten wir die letzten Dinge vorbereiten, die wir für die Ausstellung der Nationen brauchen. Dort können alle Teilnehmer eine eCard, also eine elektronische Postkarte, mit Grüßen aus Kocevje versenden.

Nach der Arbeit wurde ich kulinarisch verwöhnt und bin dann früh schlafen gegangen, da wir am Sonntag schon zeitig raus müssen.

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