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BaWü: Spiel und Spaß beim...

...Kreisjugend-Zeltlager

Rund 77 Jugendliche mit ihren Betreuern haben sich am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Böblingen in Leonberg beteiligt. Heuer wurde das Lager, das alle zwei Jahre stattfindet, erstmals von Jugendlichen des Kreisjugendforums organisiert und durchgeführt. In einem Lagertagebuch fassten die Jugendlichen die Höhepunkte zusammen. 1. Tag: Anreise: Rund 60 Jugendliche und 30 Betreuer aus sieben Feuerwehren sind auf der Leonberger Engelbergwiese angekommen und haben dort ihre Zelte aufgeschlagen. Spannender und anstrengender Spaß stand den Jugendlichen beim Beduinen-Spiel bevor: Darin müssen „Kamele" - in Form von Zettelchen - gesammelt werden und für diese muss ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt werden, damit diese den zehnminütigen Tag überstehen. 2. Tag: Kennenlernen: Bei verschiedenen Spielen, etwa dem Namenspiel und der Menschenkette, lernte sich die Gruppe besser kennen. Anschließend teilten wir uns in zehn gemischte Gruppen ein und machten uns auf den Weg zum Stadtspiel. Am frühen Abend ging es in sieben neuen Gruppen auf zu erlebnispädagogischen Spielen. Als es nach dem Abendessen endlich dunkel wurde machten wir uns auf den Weg zu unserer Nachtwanderung. Unterwegs erzählte man noch gruselige Geschichten über alte Grafen mit Silberbeinen. 3. Tag: Freibad und Besichtigungen: Für ein Großteil des Zeltlagers stand die Besichtigung des Böblinger Restmüllheizkraftwerkes an. Dort wurde erläutert, wie aus Restmüll Energie und damit Strom gewonnen werden kann. Die andere Gruppe konnte in der Brauerei Sacher Leonberg lernen, wie Bier hergestellt wird. Nach den beiden durchaus interessanten Besichtigungen stand die Fahrt in das Ludwigsburger Hallenbad an. Am Abend stand noch ein Besuch der Sternwarte Höfingen und als Alternative ein kleines Kino mit Popcorn an. 4. Tag: Aktions-Tag: Action war angesagt am vierten Tag. Direkt nach dem Frühstück ging es in den Kletterpark Rutesheim. Nach der Rückkehr besuchte eine große Gruppe den Pferdestall des Kommandanten Günter Widmaier. Der Rest wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, die den Rettungshubschrauber Christoph41 am Krankenhaus Leonberg besichtigen wollten. Fünf Minuten nach der Ankunft wurde dieser jedoch zu einem Einsatz gerufen und war den Rest des Tages nicht mehr verfügbar. Am Samstagabend besuchte die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz das Zeltlager. In Gesprächen mit Mitgliedern des Jugendforums, Kreisjugendwart Ralf Ruthardt sowie Kommandanten der teilnehmenden Feuerwehren verschaffte sie sich einen Überblick über die Jugendarbeit der Feuerwehren. 5. Abreise: Jede Feuerwehr baute ihre Zelte ab und ein kleines Umweltspiel wurde ausgerichtet, um den Platz wieder sauber an die Stadt übergeben zu können.

 

Armin Schwegler

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